Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.03.1992 - 

Texaner trotzen PC-Absatzschwäche

Dell Computer glänzt bei Umsatz und Ertrag

HANNOVER (bk) - Nicht mehr weit von der Umsatzmilliarde ist die Dell Computer Corp. entfernt. Der texanische PC-Anbieter steigerte im Geschäftsjahr 1991/92 seinen Umsatz um 63 Prozent auf 889,9 Millionen Dollar. Der Gewinn kletterte gar um 87 Prozent von 27,2 auf 50,9 Millionen Dollar.

Zufrieden waren die Texaner vor allem mit den internationalen Aktivitäten. Dell verfügt mittlerweile über zwölf europäische Niederlassungen - die letzte wurde gerade in der Schweiz ins Leben gerufen. Die Hauptumsatzträger waren dabei die "ältesten" Dependancen in Großbritannien (1987 gegründet), Deutschland (1988) und Frankreich (1989) sowie Schweden und Italien (beide 1990).

Insgesamt steuerten die internationalen Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr 323,5 Millionen Dollar zum Dell-Umsatz bei. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr, als sich die Einnahmen auf 187,3 Millionen Dollar beliefen, eine Steigerung von gut 72 Prozent. Auch beim Gewinn, so betonte der neue Managing-Director für Zentral-Europa, Hendrik Geissler, kam der überwiegende Teil aus den internationalen Aktivitäten.

Wie indes die europäischen Niederlassungen das Geschäftsjahr 1991/92 im einzelnen abschlossen, wollte das Dell-Management nicht preisgeben Geissler erklärte gegenüber der CW: "Wir geben grundsätzlich keine Zahlen von Ländergesellschaften bekannt." Über das Ergebnis der deutschen Dell Computer GmbH, Langen, sagte er deshalb nur, der Umsatz sei um 63 Prozent gestiegen und man arbeite profitabel. Der Personalbestand liegt derzeit bei gut 100 Mitarbeitern .

Im gerade begonnenen neuen Geschäftsjahr will der amerikanische PC-Anbieter weiter wachsen. Geissler zuversichtlich: "Technologisch gesehen haben wir die besten Produkte - immerhin hat Dell bei 486er PCs weltweit einen Marktanteil von 40 Prozent. Hauptursache für unseren Erfolg ist jedoch nach wie vor die One-to-one-Beziehung zum Endkunden." Zwar arbeitet das Unternehmen mittlerweile auch verstärkt mit VARs (Value-Added-Reseller) zusammen, setzt aber nach wie auf den direkten Kontakt zum Enduser.