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10.05.2016 - 

EMC World 2016

Dell konsolidiert EMC und sieht neue Chancen im Cloud-Computing

Harald Weiss ist Fachjournalist in New York und Mitglied bei New York Reporters.
"Dell Technologies" heißt das neue Unternehmen, das aus der Fusion von Dell und EMC hervorgehen wird. Das gab Michael auf der diesjährigen EMC World bekannt. Auch sonst gab es ein Feuerwerk an Neuheiten, die vor allem auf eine verbesserte Interoperabilität von Cloud und On-Premise-Systemen abzielen.

Der langjährige EMC-Chef Joe Tucci gab auf der diesjährigen EMC World keine richtige Keynote mehr. Nur eine paar Begrüßungsworte und dann rief er den 10.000 Teilnehmen ein endgültiges Bye Bye zu. Michael Dell übernahm danach seine Rolle und verkündete, dass das neue gemeinsame Unternehmen "Dell Technologies" heißen wird. Darin werden dann neben Dell auch EMC Information Infrastructure (EMC II), VMware, RSA, Pivotal, SecureWorks und Virtustream einverleibt sein.

David Goulden - noch CEO von EMC II - verkündete dann die aktuellen Neuheiten. Diese fokussieren sich überwiegend auf die zukünftige Rolle des Rechenzentrums im Rahmen einer zunehmenden Cloud-Nutzung. "Modernize the Data-Center", lautet folgerichtig auch das Motto der diesjährigen Veranstaltung. "Unser Produktportfolio bietet den IT-Chefs die freie Wahl zwischen On-Premise, Cloud und Hybrid", sagte Gould bevor er auf die einzelnen Produktneuheiten einging.

Neuheiten bei Storage, Services und Cloud-Orchestrierung

Unity ist ein neues Storage-Array, das es in einer All-Flash oder in einer Hybrid-Ausführung gibt. Die Systeme sollen dreimal so schnell sein, wie die VNX-Arrays. Damit ergänzen sie die drei bereits bestehenden Flash-Angebote von EMC: XtremeIO, VMAX All-Flash und DSSD D5. Verwaltet werden die Systeme von einer neuen Plattform aus, die EMC als "Software-defined Storage" preist und mit der sich auch Fremdprodukte managen lassen. Die Unity-Systeme adressieren kleine und mittlere Unternehmen.

Neu sind auch eine Reihe an Services im Rahmen von Virtustream, also der EMC-Cloud. Diese sollen eine höhere Cloud-Performance und eine Enterprise-Class Zuverlässigkeit bieten. Und natürlich ist Virtustream auf die Kombination mit EMCs On-Premise-Hardware und -Backup optimiert.

Eine weitere News beinhaltete ein Cloud-basiertes IT-Management für die Überwachung von EMC-Hardware, für das Content-Management, die Archivierung und für Backups. Der Service heißt MyService360 und ist im Rahmen der EMC-Wartungsverträge kostenfrei.

Zu den Neuankündigung zählte auch der ViPR Controller 3, der die Lücke zwischen traditionellen Cloud-Native-Umgebungen und einer heterogenen On-Premise Storage-Umgebung schließen soll.

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