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04.10.2005

Dell plant Durchmarsch im Druckermarkt

Die Erweiterung der Produktpalette richtet sich gegen HP.

Dell hat ehrgeizige Ziele: Lag der Jahresumsatz zuletzt bei 50 Milliarden Dollar, so sollen es in vier Jahren 80 Milliarden Dollar werden. Zu diesem Ziel verhelfen sollen das kürzlich begonnene Geschäft mit IT-Dienstleistungen und vor allem ein aggressiver Ausbau des Druckerangebots. Dies hat für Dell strategische Bedeutung.

Der Anbieter will sich nicht damit abfinden, im Druckermarkt eine Nebenrolle zu spielen. Dominierend ist hier Hewlett-Packard mit einem Marktanteil in Europa von 37 Prozent, gefolgt von Canon mit 18 Prozent. In den zwei Jahren, seit Dell unter eigenem Logo Drucker anbietet, hat sich schon einiges getan. Der Anbieter hat durch kostengünstige Toner und Tinte für Preisdruck bei den Verbrauchsmaterialien gesorgt und auch bei den Druckern durch Lockangebote aufhorchen lassen. Zuletzt brachte Dell einen Laserdrucker für 99 Euro auf den Markt.

Doch bisher hat der Direktanbieter das Angebot auf Drucker für Privatkunden sowie kleine und mittelständische Unternehmen beschränkt. Kostspieligere Geräte wie Multifunktions-Printer offeriert der Spezialist für Server und PCs nicht. Sein Unternehmen werde das Angebot zügig ausbauen, erklärte Michael Buck, der für das Druckergeschäft in Europa verantwortliche Dell-Manager, in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt". Er machte dabei aber keine Angaben, in welche Richtung die Ausweitung der Printer-Palette gehen werde.

Während andere Anbieter über sinkende Margen im einst hoch profitablen Druckergeschäft klagen, ist dieses Marktsegment für Dell nach Angaben von Buck sehr einträglich. Das Unternehmen kopiert dabei sein für PCs und Server erfolgreiches Verkaufsmodell. Auch die Drucker werden erst nach Bestellung gefertigt, wobei Dell diese Aufgabe anderen Unternehmen wie Lexmark überlässt. Dadurch kommt Dell ohne eine aufwändige Lagerhaltung und ohne Händler aus. (ls)