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29.05.2009 - 

Organisches Wachstum

Dell sieht noch keine Bodenbildung am PC-Markt

Nach einem Umsatz- und Gewinneinbruch im ersten Quartal (Ende: 1. Mai 2009) sieht der US-amerikanische Computerhersteller Dell noch keine Bodenbildung am PC-Markt. Dell-Gründer und CEO Michael Dell sagte allerdings, sein Konzern werde von einem Anspringen der Nachfrage profitieren, wenn sich die Wirtschaft wieder erholen. Dell bereite sich auf einen "kraftvollen Erneuerungszyklus" vor. Dell wolle dann über organisches Wachstum, Allianzen und Akquisitionen wachsen.

Nach einem Umsatz- und Gewinneinbruch im ersten Quartal (Ende: 1. Mai 2009) sieht der US-amerikanische Computerhersteller Dell noch keine Bodenbildung am PC-Markt. Dell-Gründer und CEO Michael Dell sagte allerdings, sein Konzern werde von einem Anspringen der Nachfrage profitieren, wenn sich die Wirtschaft wieder erholen. Dell bereite sich auf einen "kraftvollen Erneuerungszyklus" vor. Dell wolle dann über organisches Wachstum, Allianzen und Akquisitionen wachsen.

Dell-CEO Michael Dell glaubt, sein Konzern werde vom Anspringen der Nachfrage profitieren.
Dell-CEO Michael Dell glaubt, sein Konzern werde vom Anspringen der Nachfrage profitieren.

Für das erste Quartal berichtete der Konzern einen Rückgang beim Nettoergebnis auf 290 Millionen Dollar(Vorhjahr: 784 Millionen Dollar). Der Umsatz ging um 23 Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar zurück. Begründet wurden die Zahlen mit einem weiterhin schwachen Geschäft. Zudem ist das Ergebnis durch Restrukturierungskosten mit neun Cents je Aktie belastet.

Mit den Ergebnissen verfehlte Dell die Markerwartungen. Von FactSet befragte Analysten hatten einen Gewinn von 22 Cents je Aktie und einen Umsatz von 12,6 Milliarden Dollar erwartet. Damit hat der PC-Hersteller im dritten aufeinander folgenden Quartal einen rückläufigen Umsatz und ein rückläufiges Ergebnis verzeichnet. "Die Nachfrage hat sich immer nicht nicht gebessert", sagte Dell-CFO Brian Gladden.

Die jetzt vorgelegten Zahlen von Dell sowie die schwachen Ergebnisse von Wettbewerber Hewlett-Packard (ChannelPartner berichtete) dämpfen nach Einschätzung von Beobachtern die jüngsten Hoffnungen, dass die Ausgaben für Technologie-Equipment steigen könnten. Technologieausrüster wie Cisco System und Intel hatten zuvor betont, es gebe Anzeichen, dass die Investitionen für Technologieausrüstungen wieder anziehen könnten. Allerdings scheint dieser Optimismus den PC-Markt, in dem Dell die Hälfte seiner Umsätze generiert, bislang nicht erreicht zu haben. (Dow Jones/rw)