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11.06.2010

Dell stellt für Einigung mit SEC 100 Mio USD zurück

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der seit Jahren schwelende Streit zwischen dem US-Computerkonzern Dell und der US-Börsenaufsicht SEC wird möglicherweise in Kürze beilegt. Jedenfalls hat das Unternehmen 100 Mio USD Rücklagen gebildet und seinen Erstquartalsgewinn entsprechend korrigiert. Die Dell Inc, Round Rock/Texas, beziffert nach eigenen Angaben vom Donnerstag das Ergebnis je Aktie in den drei Monaten per Ende April nach Berücksichtigung der Belastung nun auf 0,17 nach zuvor 0,22 USD. Das sind aber immer noch 0,02 USD mehr als im Vorjahr.

SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der seit Jahren schwelende Streit zwischen dem US-Computerkonzern Dell und der US-Börsenaufsicht SEC wird möglicherweise in Kürze beilegt. Jedenfalls hat das Unternehmen 100 Mio USD Rücklagen gebildet und seinen Erstquartalsgewinn entsprechend korrigiert. Die Dell Inc, Round Rock/Texas, beziffert nach eigenen Angaben vom Donnerstag das Ergebnis je Aktie in den drei Monaten per Ende April nach Berücksichtigung der Belastung nun auf 0,17 nach zuvor 0,22 USD. Das sind aber immer noch 0,02 USD mehr als im Vorjahr.

Der mögliche Vergleich in dem Rechtsstreit betrifft nach Angaben von Dell unter anderem die Berichtspraxis und Buchführung im Zusammenhang mit Geschäften mit der Intel Corp vor dem Jahr 2008. Die Einigung werde wahrscheinlich eine Strafzahlung beinhalten. Fehlverhalten gestehe der Konzern aber nicht. Somit sei auch die Position von Chairman und CEO Michael Dell nicht in Gefahr.

Unabhängig von Buchführungs-Rechtsstreit habe CEO Dell Gespräche mit der SEC über einen Vergleich bei weiteren nicht näher benannten Anschuldigungen aufgenommen, hieß es weiter. Die Gesellschaft kämpft derzeit um ihre Position am Computermarkt. Sie fiel zuletzt hinter den schärfsten Konkurrenten zurück, die Hewlett-Packard Co, die mehr Erfolg als Dell bei der Expansion in Dienstleistungen und das Geschäft mit Endverbrauchern hat.

Die Buchführung von Dell ist seit Jahren ein Problem. Das Unternehmen hat bereits mehrfach die Vorlage von Berichten bei der SEC verschieben und eine Anpassung der Bilanzen vornehmen müssen. In einer 2007 abgeschlossenen eigenen Untersuchung der Vorfälle kam Dell zu dem Schluss, dass Beschäftigte die Zahlen "geschönt" hätten.

Dell hoffe, dass in naher Zukunft eine umfassende Lösung gefunden werden, sagte Board-Mitglied Sam Nunn am Donnerstag. Zugleich stellte er sich hinter den CEO; Michael Dell genieße das volle Vertrauen und die vollständige Unterstützung des Board.

Dell beendeten den nachbörslichen Handel um 19.59 Uhr Ortszeit 1,8% tiefer bei 12,82 USD. Die Aktie war nach der Gewinnrevision außerbörslich zeitweise bis auf 12,55 USD gefallen.

Webseite: www.dell.com -Von Ian Sherr und John Kell, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103 unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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