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15.12.2000 - 

Grafikumgebung für Linux

Dell und Eazel knüpfen Linux-Bande

MÜNCHEN (CW) - Dell und Eazel haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Demnach wird der Direktanbieter, der sich über seinen Investment-Arm an dem kalifornischen Startup beteiligen will, ab kommendem Jahr Linux-Software von Eazel mit ausgewählten Systemen ausliefern.

Bei der künftigen Kooperation zwischen den beiden US-Unternehmen geht es um den Datei-Manager "Nautilus" des auf Linux-Software spezialisierten Herstellers Eazel, der momentan in der Preview-Version 2 vorliegt: Ab Anfang 2001 wird der Direktanbieter Eazels Nautilus und dessen Services mit seinen Linux-basierenden Desktops und Notebooks anbieten.

Das 1999 von einigen Mitgliedern des ursprünglichen Apple-Macintosh-Teams gegründete Unternehmen Eazel ist mit dem Ziel angetreten, die Bedienung des Open-Source-Betriebssystems Linux so einfach wie möglich zu gestalten. Die Entwicklungen des Softwareherstellers basieren auf der grafischen Oberfläche Gnome. Nautilus, Eazels Datei-Management-Lösung für Open-Source-Systeme, soll - anders als bisher unter den Betriebssystemen Unix, Windows oder Macintosh - die komfortable Datenverwaltung etwa von Audio- oder Videodateien ermöglichen. Eine individuell anpassbare Benutzeroberfläche soll beispielsweise das Browsen nach Dateien auf Festplatten oder im Internet ermöglichen und auch Aufschluss über deren Inhalte geben. So lässt das System etwa Sound-Kostproben erklingen, sobald der Cursor über eine Audiodatei bewegt wird.

Darüber hinaus bietet Eazel einen Online-Software-Management-Service, der Anwendern bei der Installation von Linux-Applikationen unter die Arme greifen soll. Ferner werden im Rahmen des Service bei Bedarf automatisch Software-Updates via Internet vorgenommen.

Im Rahmen der künftigen Vertriebspartnerschaft will Dell nach eigenen Angaben der verbreiteten Nachfrage nach leicht zu bedienenden, intuitiven Benutzerführungen nachkommen. Mit der jetzt vereinbarten Beteiligung an dem US-Startup, über deren Umfang keine genaueren Details bekannt gegeben wurden, will der Direktanbieter sein Linux-Engagement noch verstärken.