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30.04.2007

Dell will heilige Kühe schlachten

30.04.2007
Firmengründer spekuliert über indirekte PC-Verkäufe.

"Das Direktmodell war eine Revolution, ist aber keine Religion", schrieb Michael Dell in einer E-Mail an die rund 80 000 Mitarbeiter des texanischen PC-Herstellers. Der Firmengründer und CEO kündigte an, weiter an seinem Geschäftsmodell zu arbeiten, um mehr Kunden zu adressieren. Darüber hinaus forderte Dell ein effizienteres Management, damit der Konzern Entscheidungen schneller treffen und umsetzen könne.

Der einstige Branchenprimus im PC-Markt steht unter Druck. Im vergangenen Jahr übernahm Konkurrent Hewlett-Packard die Führungsposition. Mit den rückläufigen Marktanteilen beklagten die Texaner in den vergangenen Quartalen zudem sinkende Einnahmen und Profite. Zu Jahresbeginn entließ Firmengründer Dell seinen CEO Kevin Rollins und übernahm selbst das Ruder.

Bislang zeigt sich noch kein Erfolg. Der Hersteller, der in den zurückliegenden Jahren den PC-Markt mit seinem bis zur Perfektion durchorganisierten Direktvertrieb dominiert hatte, tut sich offenbar mit Veränderungen schwer. Konkrete Maßnahmen sind auch nach der jüngsten Mail aus der Führungsetage nicht in Sicht. Der Unternehmensgründer erwartet, dass es seine Zeit dauern werde, bis der interne Wandel geschafft sei. (ba)