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06.12.2006

Dells Poweredge-Server sparen 25 Prozent an Energie

Mit "Poweredge-Energy-Smart" geht aber ein Verlust an Rechenleistung einher.

Das wesentliche Kennzeichen dieser neuen Maschinen ist, dass sie energieeffiziente Komponenten wie Speicher, Prozessoren und Stromversorgung nutzen. Außerdem hat Dell nach eigenen Angaben Ingenieurleistung in die Produkte gesteckt, um weitere Stromspareffekte zu erzielen. Im Ergebnis benötigen die neuen Maschinen von Dell 25 Prozent weniger Energie als herkömmliche Poweredge-Server.

Leistungseinbußen

Die neuen Rechner sind Abwandlungen der verkaufsträchtigen auf Xeon-Prozessoren basierenden Poweredge-Maschinen. Die Energy-Smart-Modelle 1950 und 2950 rechnen mit den Woodcrest-CPUs der Xeon-5148-Serie. Dieser Prozessortyp hat in der Regel eine Leistungsaufnahme von 40 Watt, herkömmliche Xeon-Chips hingegen von 65 bis 80 Watt. Die CPUs besitzen eine Taktrate von 2,33 Gigahertz, also weniger als die momentanen Xeon-Spitzenprodukte, die mit 3 Gigahertz getaktet sind. Einer Rechenleistungseinbuße von 20 Prozent steht so ein um 50 Prozent geringerer Energieverbrauch gegenüber.

In den Servern nutzt Dell zudem 2,5-Zoll-SAS-Festplatten anstelle von 3,5-Zoll-SCSI- oder SATA-II-Laufwerken, die mehr Strom verbrauchen. Allerdings drehen letztere auch schneller. Deshalb müssen Anwender hier ebenfalls Kompromisse zwischen Leistung und Energieeffizienz in Kauf nehmen.

Zu den weiteren Tricks, um den Energieverbrauch zu reduzieren, gehören Techniken, die den Lüfter herunterregeln, wenn die Maschine nicht oder nur wenig arbeitet. Zudem kann über die Bios-Funktion Demand-Based-Switching auch die Taktrate der CPU abgeregelt werden, je nachdem, wie sehr der Rechner beansprucht wird.

Schließlich kann die Geschwindigkeit der Speicher manipuliert werden, was ebenfalls Auswirkungen auf den Stromverbrauch hat. Nutzt man alle diese Möglichkeiten, können Anwender eine um 25 Prozent bessere Leistung pro Watt erzielen, sagt Dell.

Das Poweredge-Modell 1950 ist jetzt in den USA zu einem Preis von knapp 2500 Dollar, Modell 2950 für rund 2600 Dollar auf den Markt gekommen.

Energiesparmodi gibt es übrigens nicht nur für Server. Dell sagt, dass die "Optiplex-745"-PCs 70 Prozent weniger Strom fressen als frühere Generationen von Business-PCs. Der Anbieter hat zu diesem Thema eine nette Rechnung aufgemacht: Würden die Energie-Effizienz-Voreinstellungen des Optiplex-745-Systems bei allen Dell-PCs, die am Markt existieren, angewandt, dann würde der Stromverbrauch erheblich eingedämmt.

Die nicht verbrauchte Energie käme einem Rückgang von 12,5 Millionen Tonnen in die Erdatmosphäre geblasenen Kohlendioxids gleich. Das wäre der Gegenwert zu 2,5 Millionen Autos, die aus dem Verkehr gezogen und die die Umwelt nicht mehr verpesten würden. Unternehmen könnten 1,6 Milliarden Dollar an Kosten sparen, weil sie weniger Strom für PCs und zur Kühlung von PCs aufgeheizten Büros aufwenden müssten. (jm)