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06.09.1991

Dem Anwender bleibt die Qual der Wahl

Eines scheint klar: "Mehrplatz-Systeme", ursprünglich einmal proprietäre Rechner, an denen mehr oder weniger dumme Terminals hingen, werden immer mehr von PC-Netzen oder Client-Server-Installationen verdrängt. Dahinter steht zweifellos der Anwenderwunsch nach offenen Systemen und der Durchbruch des PCs zur universellen Arbeitsstation. Mit dieser Entwicklung bekommt auch der Begriff Mehrplatz-Systeme eine neue Dimension: Weg von der hierarchischen Organisation der Vergangenheit und hin zu "demokratischen" Client-Server-Lösungen, am besten gleich unter Unix. Dafür spricht auch, daß - so jedenfalls die Marktforscher der IDC - die Menge der installierten klassischen Mehrplatz-Systeme in den nächsten Jahren kaum noch wachsen wird. Natürlich wird es weiterhin Bereiche geben, wo das Host-Terminal-Konzept zum Einsatz kommt. Die Qual der Wahl liegt beim Anwender. Je großer das Angebot und die Vielfalt der Systeme, desto genauer gilt es, jeden Aspekt zu überprüfen, egal, ob es sich um ein PC-Netz oder um eine Supermini-Installation handelt.

Es bleibt Aufgabe des DV-Managements, hier die richtige und geeignete Lösung zu finden. Proprietär oder Unix, hierarchisch, Client-Server oder gar PC-LAN - eine genaue Analyse des DV-Bedarfs und der angebotenen Möglichkeiten ist unabdingbar. Letztlich können alle Systeme nur so gut sein, wie das DV-Management, das hinter ihnen steht. zek