Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.08.1985 - 

Österreich fährt doppelgleisig im deutschen Btx:

Dem Tourismus ist wenig gedient

WORMS/WIEN (apa) - "Dadurch, daß die ÖFVW versucht, sich auf dem deutschen Btx-Markt eine Monopolstellung zu schaffen, ist der Aufwärtsentwicklung des österreichischen Tourismus wenig gedient", heißt es in einer Aussendung des deutschen "Institut Bildschirmtext" in Worms. Das Institut führt Klage über eine Doppelgleisigkeit im Btx-Angebot Österreichs in der Bundesrepublik.

Das Institut schreibt: "Fragwürdig ist, wie das österreichische Tourismus-Gewerbe sich dem deutschen Bildschirmtext-Nutzer präsentiert. Da findet man über einen Suchweg das Btx-Programm "Österreich-Reiseinformation", getragen von der Österreichischen Fremdenverkehrswerbung (ÖFVW) sowie über einen anderen Suchweg das Programm "Österreich-Urlaub", erstellt durch das im Tourismus spezialisierte Institut Bildschirmtext Worms und gesponsert durch die österreichische Industrie.

Nun versucht die ÖFVW in ihrem Btx-Programm die gesamte Bandbreite touristischer Informationen wiederzugeben, vernachlässigt aber eindeutig den Beherbergungsbereich, schreibt das Institut. Auf diesen Sektor und auf den Bereich "Urlaubsortsinformation" hat sich das Institut Bildschirmtext erfolgreich mit seinem Programm "Österreich-Urlauber" spezialisiert. Mehr als 400 Hotels, Pensionen und Ferienhäuser und mehr als 100 Urlaubsorte bieten dem Österreich-Urlauber wichtige Informationen und die Möglichkeit, direkt über Btx-Prospektmaterial anzufordern.

Zum Zweck der Steigerung der Akzeptanz österreichischer Tourismus-Informationen im deutschen Bildschirmtext schlug das Institut der ÖFVW schon 1983 eine Verknüpfung beider Programme vor. Der Bildschirmtext-Teilnehmer sollte die Möglichkeit haben, über nur einen einzigen Suchweg zu allen für ihn relevanten Österreich-Informationen zu kommen. Die Anregung wurde als "technisch zu kompliziert" entschieden. Der technische Aufwand beträgt aus der Sicht des Instituts nicht mehr als einen Zeitaufwand von zwei bis drei Stunden, heißt es in einem Bericht von "tourist austria".