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21.04.1995

Den Anfang macht die Benutzeroberflaeche Microsoft plant Verschmelzung von Windows 95 und Windows NT

FRAMINGHAM (IDG) - Microsofts Windows 95 wird moeglicherweise nur ein Uebergangsprodukt sein. Wie das Unternehmen einraeumt, soll das fuer August dieses Jahres angekuendigte Desktop-Betriebssystem mit Windows NT verschmolzen werden.

Bei der Vereinheitlichung der beiden Sourcecodes hat laut Microsoft NT eindeutig Vorrang. Von Windows 95 wird kaum mehr als die neue Benutzeroberflaeche uebrigbleiben, die von den Betatestern weit besser beurteilt wird als die Windows-3.1-Umgebung von NT.

Von der Zusammenlegung beider Betriebssysteme profitieren in erster Linie der Hersteller und die Entwickler. Microsoft braucht kuenftig nur noch ein Betriebssystem zu warten und die Entwickler nur noch fuer eine Umgebung zu programmieren.

Microsoft beginnt kurz nach der Freigabe von Windows 95, eine Schnittstelle zu Windows NT in den Betatest zu schicken. Doch bis die beiden Sourcecodes verschmolzen sind, dauert es laut Collins Hemingway, bei Microsoft Director Industry Marketing, noch mindestens 18 bis 24 Monate. "Es koennen aber auch fuenf Jahre werden", haelt sich Hemingway alle Optionen offen.

Anwender wie Colin Carpi vermuten, dass diese Vorsicht nicht nur auf Angst vor technischen Problemen beruht. Nach Einschaetzungen des President der Chartwell Advisory Services Inc., Penn Valley, Pennsylvania, "wartet Microsoft vor allem darauf, dass die PC- Ausstattung den Anforderungen von NT genuegt".

In dieselbe Kerbe schlaegt Michael Kwatinetz, ein Analyst der New Yorker Pain Webber Inc. Er prognostiziert, dass NT-Anwender ihr Betriebssystem auch am Desktop einsetzen, sobald Pentium- oder RISC-PCs mit zwoelf bis 14 MB Hauptspeicher unter 2000 Dollar zu haben sind.