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08.04.1983 - 

BBC-Acorn-Mikro will Laien Angst vor der Technik nehmen:

Den Computer spielend begreifen

MÜNCHEN (ih) - Ihren zusammen mit der British Broadcasting Corporation entwickelten BBC-/ Acorn-Computer stellte das englische Unternehmen Acorn Computer in München vor. Im britischen Fernsehen ist dieser Mikro inzwischen Mittelpunkt der Lernserie "Wie kann man das Geheimnis der Computer lüften?".

Hauptanwendungsgebiet des Rechners, der in Deutschland ab sofort für 1998 Mark zu erwerben ist, soll zunächst die Ausbildung sein.

Der Mikro basiert auf dem 6502-Prozessor von National Semiconductor mit 16- oder 32-KB-Arbeitsspeicher und hat eine Tastatur mit zehn frei programmierbaren Funktionstasten. Unter dem Betriebssystem MOS stehen die Programmiersprachen Basic und Pascal zur Verfügung. Der farbige Bildschirm zeigt in 25 Zeilen 40 Zeichen an. Beide Modelle besitzen eine Schnittstelle für das von Acorn entwickelte Econet-Netzwerk. An dieses Netz können bis zu 254 Mikros angeschlossen werden, wobei ein Anschluß 300 Mark kostet.

Den Vertrieb ihres Geräts wollen die Engländer in Deutschland über Kaufhäuser, Radio- und Fernseh- sowie den Computerfachhandel abwickeln.

Im Februar 1981 erhielt das Cambridger Unternehmen von der British Broadcasting Corporation den Auftrag, einen Computer zu entwickeln, der im Mittelpunkt der Fernsehserie "Wie kann man das Geheimnis der Computer lüften?" stehen sollte. Derzeit steht das Unternehmen mit dem 3. Programm des Bayerischen Rundfunks in Verhandlungen, verkündete Mitbegründer Hermann Hauser vor Journalisten in München.

Gerade im Ausbildungsbereich konnte der Mikro in England einige Erfolge verzeichnen. Nach Hausers Angaben setzen bereits rund 80 Prozent aller britischen Schulen und Fortbildungsstätten den BBC-/ Acorn-Computer ein. Übungen am Rechner sollen den Schülern helfen, sich leichter in der Welt der Rechtschreibung und Mathematik zurechtzufinden.

Nachdem Acorn Computer im Jahre 1978 mit rund 200 Pfund Eigenkapital gegründet wurde, erwartet das Unternehmen jetzt einen Umsatz von 40 Millionen Pfund.