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Industriekunden müssen Vorsorgenmaßnahmen nachweisen


26.06.1998 - 

Den Jahr-2000-Muffeln droht die Allianz mit Kündigung

Wer nicht spätestens vor drei Jahren damit angefangen hat, seine Systeme auf das Jahr 2000 vorzubereiten, wird dieses Problem nicht mehr bewältigen, so die Überzeugung des Allianz-Vorständlers. Doch insbesondere die mittelständischen Betriebe nähmen das Thema nicht ernst.

Für die daraus entstehenden Schäden will der Münchner Versicherungskonzern nicht zahlen. Dashalb behält er sich vor, Versicherungsverträge, die in dieser Hinsicht ein erhöhtes Risiko enthalten, fristgerecht zu kündigen.

Dazu muß die Allianz jedoch erst einmal feststellen, wie es um die Jahr-2000-Vorsorge der Kunden bestellt ist. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, will sie Fragebögen an die betroffenen Kunden verschicken und von den Antworten abhängig machen, ob sie mit dem jeweiligen Unternehmen Neuabschlüsse tätigt oder laufende Verträge verlängert.

Wie Illner einräumt, ist bislang aber nicht definiert, welche Vorkehrungen gegen das Risiko der Datumsumstellung als richtig und ausreichend gelten sollen. So wird es denn in den Fragebögen wohl vor allem darum gehen, ob sich der Allianz-Kunde überhaupt schon mit dem Millennium-Thema auseinadergesetzt hat.