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Den Marktanteil gefestigt Oracle: Ergebnisse im ersten Quartal fuehren zum Kursverlust

06.10.1995

MUENCHEN (CW/vwd) - Mit einer moderaten Umsatzsteigerung, aber weniger Gewinn gegenueber dem Vorjahr schloss die Oracle Corp. das erste Quartal des aktuellen Geschaeftsjahres 1996 ab. Der Marktanteil im Bereich relationaler Datenbanksysteme konnte laut Dataquest allerdings gefestigt werden.

Wenig beeindruckt waren die Analysten von den juengsten Resultaten der Oracle Corp. So beendete der Datenbankanbieter das erste Quartal des laufenden Geschaeftsjahres mit Einnahmen in Hoehe von 772 Millionen Dollar. Dies bedeutet gegenueber dem Vorjahr, in dem der Umsatz 556 Millionen Dollar betragen hatte, einen Zuwachs um 39 Prozent. Steigende Umsaetze wurden vor allem mit Services (plus 55 Prozent) erzielt. Ueber Lizenzen kamen gegenueber dem ersten Quartal 1995 25 Prozent mehr herein. In bezug auf den Gewinn schnitt Oracle allerdings schlechter ab als im Vorjahr: Mit 53,8 Millionen Dollar lag der Profit 12,1 Prozent unter dem Vergleichswert, wobei hier dem Branchendienst "Computergram" zufolge Abschreibungen in Hoehe von 50,9 Millionen Dollar beruecksichtigt wurden. Die Dividende fiel mit 12 Cent um 14 Prozent niedriger aus.

Die Boerse reagierte auf die Zahlen mit Verkaeufen: Der an der Nasdaq am 15. September daraufhin rege gehandelte Oracle-Titel verlor um ueber sieben Dollar an Wert - von anfangs 45 auf etwas ueber 37 Dollar bei Boersenschluss. In der darauffolgenden Wochenmitte hatte sich der Kurs wieder auf fast 40 Dollar nach oben korrigiert.

Keineswegs nachgelassen hat allerdings die relative Verbreitung der relationalen Oracle-Datenbank. Wie die Analysten von Dataquest in ihrem Database-Market-Update-Report schreiben, liegt Oracle mit einem Marktanteil von 45 Prozent weiterhin an der Spitze. 41 Prozent aller relationalen Datenbanken sind den Auguren zufolge mittlerweile Unix-basiert.