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21.03.1997 - 

Kommentar

Den Zenit überschritten

Der Streit der Datenbanker um den Universal Server zeigt vor allem eines: Das Konzept der relationalen Datenbanken ist ausgereizt. Jeder Anbieter sucht hektisch nach zukunftssichernden Pfaden. Für einen grundlegenden Paradigmenwechsel spricht, daß dabei Informix, IBM, Oracle, die Software AG und Sybase jeweils verschiedene Wege einschlagen - soweit man das in den derzeit heftig aufgewirbelten Marketing-Schwaden beurteilen kann. Auch die Rückbesinnung auf zentralistische Konzepte etwa beim Data-Warehousing spricht nicht unbedingt für Innovationsvermögen. Wenn man möglicherweise bald nicht einmal mehr von einem einheitlichen Markt für relationale Systeme wird sprechen können, dann deshalb, weil sie eingestandenermaßen den Anforderungen einer multimedialen und vernetzten DV-Welt nicht mehr gewachsen sind. Hier haben die weit flexibleren Objektdatenbanken bessere Karten, weshalb sich die Marktführer von heute dort auch fleißig Hilfestellung holen. Natürlich werden die relationalen Systeme ebensowenig verschwinden wie Vorgängerprodukte ê la IMS, vielmehr wird man sie als "Altsysteme" in eine heterogene Umgebung einbinden. Sieger einer solchen Entwicklung wäre wahrscheinlich der Anbieter mit der besten Middleware. Auf diesem Gebiet ist Sybase tatsächlich keineswegs weg vom Fenster.