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26.02.1999 - 

Fragebogen-Aktion der CW

Der 1. Januar 2000 läßt sich nicht verschieben

26.02.1999
MÜNCHEN (jm) - Nur noch zehn Monate bis zum Jahr 2000, und bei weitem nicht alle Unternehmen und Behörden arbeiten mit Hochdruckan der Umstellung ihrer Computersysteme auf die vierstelligen Jahreszahlen. Deshalb ist mit einiger Sicherheit davon auszugehen, daß es spätestens am 1. Januar 2000 zu erheblichen Störungenkommt. Wer seiner Bank, dem Finanzamt, den Stadtwerken oder dem TK-Anbieter auf den Zahn fühlen will, kann den hier abgedruckten Fragebogen benutzen, um zu erfahren, wie weit seine Lieferanten mit der Behebung des sogenannten Jahr-2000-Problems (Y2K) sind.

So langsam mehren sich die Anzeichen dafür, daß die Umstellung der Computersysteme zum 1. Januar 2000 möglicherweise doch nicht so "Peanuts" ist, wie manche es gerne glauben machen wollen. Auch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen warnt vor möglichen Störungen.

Bei der Berliner Behörde geht man zwar nicht davon aus, daß deutsche Finanzinstitute wegen der Datumsumstellung in größere Schwierigkeiten kommen werden. Trotzdem, zitiert das "Handelsblatt" den Referatsleiter Uwe Neumann, sollten Banken ihren Kunden bei der Jahr-2000-Umstellung unter die Arme greifen. Beratungsbedarf hätten vor allem mittelständische deutscheU nternehmen.

Insbesondere dürften aber zunächst einmal Informationen über den Stand der Y2K-Vorbereitungen gefragt sein. Wie weit sind deutsche Institute, Behörden, Dienstleistungsunternehmen, Banken, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen oder Energieversorger mit der Umstellung ihrer Computersysteme, Steuerungsanlagen etc. auf die Datumswende? Haben sie schon mit Tests begonnen, die die Resistenz ihrer Gerätschaft gegen den Y2K-Bug belegen? Wenn nein, wann beginnen die Probeläufe? Y2K-Tests, bestätigen alle Experten, stellen den wichtigsten Teil der Umstellungsarbeiten dar.

Die COMPUTERWOCHE, die die Jahr-2000-Problematik bereits seit Ende September 1995 kontinuierlich verfolgt, möchte ihren Lesern und allen Internet-Benutzern mit einem Musterbrief und einem Fragebogen behilflich sein. Beide Schreiben können auch von der CW-Homepage (www.computerwoche.de) direkt heruntergeladen, und, mit den entsprechenden Adressen versehen, ausgedruckt und an alle die Leser interessierenden Adressaten verschickt werden.

Der Fragebogen enthält die wesentlichen Fragen, die Fachleute wie etwa auch die Experten des Fraunhofer-Instituts im Zusammenhang mit dem Y2K-Problem immer wieder stellen.

Sollten Sie keine Antwort erhalten, haken Sie nach. Lassen Sie sich nicht mit wachsweichen Allgemeinplätzen abspeisen. Und wenn Sie wollen, schicken Sie uns eine Kopie der bemerkenswertesten Antworten.