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21.03.1986

Der amerikanische Computerhersteller Burroughs beabsichtigt, sein Werk in CumbernaudSchottland zu schließen und 350 Mitarbeiter zu entlassen. Damit gibt Burroughs bereits die dritte Produktionsstätte in Schottland auf. Die verbleibenden 325 Beschäftigte

Der amerikanische Computerhersteller Burroughs beabsichtigt, sein Werk in Cumbernaud/Schottland zu schließen und 350 Mitarbeiter zu entlassen. Damit gibt Burroughs bereits die dritte Produktionsstätte in Schottland auf. Die verbleibenden 325 Beschäftigten in Cumbernaud, wo vor zehn Jahren noch mehr als 3000 Leute arbeiteten, sollen sich um Forschung und Entwicklung sowie den Produkt-Support kümmern. Die Werkschließung ist nach Angaben von Unternehmens-Sprechern das Ergebnis einer weltweiten Überprüfung der Burroughs-Aktivitäten.

Mit der "Weichenstellung für neue Dimensionen der Informationsverarbeitung" wird sich die internationale Konferenz Mega MIS 1990 des Diebold Forschungsprogramms vom 26. bis 28. Mai in Wien beschäftigen. An der Veranstaltung wollen sich mehr als hundert Vertreter der größten Computeranwender und Hersteller aus elf europäischen Ländern (davon rund 30 aus Österreich) sowie aus Australien und Neuseeland beteiligen.

In den Mittelpunkt ihres Seminarangebots für das erste Halbjahr 1986 hat Software Management, Wien, relationale Datenbanksysteme (insbesondere Mimer) sowie Büroautomation und Kommunikation gestellt. Ferner sollen zwei Kurse über die Programmiersprache "C - für Anfänger" stattfinden.

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Das Linzer Computerhaus Data Systems wird für die Entwicklung kundenspezifischer Problemlösungen ab sofort die 3B-Familie von Olivetti AT&T einsetzen. Die Minicomputer-Serie läuft unter dem Betriebssystem Unix und ist nach Ansicht von Data Systems die effizienteste Unix-Alternative. Das Unternehmen ist nach eigenem Bekunden der erste Partner für die Unix-Rechner von Olivetti/ AT&T in Oberösterreich.

Die Vertiebslizenz für das Betriebsdatenerfassungssystem (BDE) "Micromot" des Schweizer Unternehmens Polymot hat das Hannoveraner Softwarehaus Orba Software GmbH für die Bundesrepublik Deutschland erworben. Zukünftig sollen maßgeschneiderte Programme wie das Betriebsdatenerfassungssystem sowie das System für Produktionsplanung und -steuerung beider Unternehmen in den Vordergrund rücken.

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Die Gesellschaft für Software, Entwicklung und Vertrieb mbH (SEV), Gerlingen, hat einen Kooperationsvertrag mit der Philips Kommunikations Industrie AG, Siegen, geschlossen. Demzufolge werden ab sofort alle 38 Philips-Generalvertretungen sowie die Philips-Verkaufs- und Beratungsstellen das SEV-Softwarepaket für den technischen Handel offerieren. Das Programm kostet inklusive der Einarbeitung der Anwender und je nach Wahl der Module 12 800 bis 30 000 Mark.

Lotus Development Corp. wird zehn Prozent seiner Aktien aufkaufen. Dies sei Teil eines Programms zur langfristigen Wertsteigerung der zur Zeit unterbewerteten Papiere, heißt es. Beobachter meinen jedoch, dieser Schritt bereite, nach dem Erwerb von vier kleinen amerikanischen Unternehmen, einen weiteren Kauf vor. Lotus habe bereits angekündigt, Anteile von Info Center Software, dem Herausgeber eines "micro-to-mainframe" -Kommunikationspaketes, erwerben zu wollen.

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In einer zweiten Automatisierungsaktion hat die englische Lloyds Bank damit begonnen, 1700 Kassenterminals vom Typ NCR 2262 zu installieren. Die Höhe des Auftrags liegt bei etwa 20 Millionen Mark. Einen weiteren Auftrag in Höhe von (...)rka 18 Millionen Mark erhielt die Augsburger NCR GmbH von der englischen National Westminster Bank (Natwest). Sie will im Laufe des Jahres 240 NCR-Geldautomaten installieren.

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Als Senior Research Member ist die Data General Corporation der Corporation for Open Systems (COS) beigetreten. Die COS ist eine Industrieorganisation, die gegenwärtig aus 23 Computer- und Telekommunikations-Unternehmen besteht. Sinn und Zweck dieser Vereinigung ist, die Entwicklung und kommerzielle Verfügbarkeit von Computer- und Telekommunikations-Systemen sowie Dienstleistungen zu forcieren, um offene Systemarchitektur in Form von Systemverbund und übergreifende Verarbeitung zu gewährleisten.

* "Network Information Forum" (NIF), heißt das von Fujitsu Ltd. neugegründete Unternehmen, das zur Hälfte von Nissho Iwai Corp. finanziert wird. Die Japaner erfüllen damit einen Teil des Vertrages, den sie - wie zuvor schon berichtet - mit der amerikanischen CompuServe abgeschlossen haben. Die japanischen PC-Benutzer werden über NIF auf mehr als 400 von CompuServe gespeisten Datenbanken zugreifen können. Die Informationen aus den USA übermittelt das "Venus-P overseas data network", das von Japans größter Telefongesellschaft unterhalten wird.

Einen Cray X-MP/48-Supercomputer hat die Apple Computer Inc. gekauft. Das System hat einen Wert von rund 14,5 Millionen Dollar und soll im zweiten Quartal dieses Jahres im Apple-Headquarter in Cupertino/ Kalifornien eingesetzt werden. Das Unternehmen will mit der Cray-Maschine zukünftig Hard- und Software-Architekturen simulieren und Produktentwicklungen beschleunigen.

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Ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion und Vermarktung von festen und flexiblen Plattenspeicherlaufwerken haben die Tandon Corp. und die koreanische Hyundai Electronics Industrie Co. in Südkorea gegründet. Beide Unternehmen sind an der Hyundai Magnetics Co. Ttd. zu je 50 Prozent beteiligt.

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Reduziert hat Sinclair Research Limited, London, den Preis für den 32-Bit-Computer Sinclair QL in deutscher Version. Das Gerät mit 128-KB-Hauptspeicher soll mit vier Softwarepaketen (Textverarbeitung, Grafik, Kalkulation und Datenverwaltung) ab sofort 689 Mark kosten.

Einen Kooperationsvertrag haben die Münchner PCS Peripherie Computer Systeme GmbH und die Aachener GEI-Gruppe geschlossen. Es handelt sich hier um eine Aufgabe, bei der Betriebsdaten über PCS-Terminals der Serie PCT 884 über das System Gipsy der GEI online erfaßt werden sollen.

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Citicorp. Nynex Corp und RCA haben ein Unternehmen gegründet, das sich ausschließlich mit der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der interaktiven elektronischen Datenverarbeitung befassen wird. Die laufenden Aktivitäten der drei Gründer auf diesem Sektor werden in der neuen Gesellschaft mit Sitz in New York zusammengefaßt.