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13.10.1989 - 

CASE: Viele Wege - viele Irrwege

Der "Anwendungsstau" ist kein unausweichliches Schicksal

MÜNCHEN (pi) - Einen aktuellen Überblick über die neuesten Entwicklungen im CASE-Sektor wird die SYSTEMS '89 geben.

Nicht nur im SYSTEMS-Studio, sondern auch und insbesondere auf den Ständen zahlreicher Aussteller wird der Messebesucher die vielen Varianten von CASE-Tools kennenlernen können. Er kann sich beispielsweise darüber informieren, ob und wie das jeweilige Werkzeug ihn bereits vor der Erstellung des Quellcodes unterstützt, wie viele Phasen des Software-Entwicklungsprozesses es abdeckt, und ob es in einer deutschsprachigen Version angeboten wird.

Er wird Front-end-, Back-end-, und projektbegleitende CASE-Werkzeuge und auch solche Tools kennenlernen, die zur Sanierung von Alt-Software herangezogen werden können. Man wird ihm Systeme vorführen, die als Data Dictionary fungieren und das Problem der Software-Dokumentation elegant und einfach lösen. Und man wird ihm die methodischen Hintergründe erläutern, auf denen die jeweiligen Tools aufsetzen. Denn die Kenntnis der von den einzelnen Werkzeugen unterstützten Methoden ist eine wichtige Voraussetzung dafür, daß der Anwender die Produktivität seiner Software-Entwicklung gezielt steigern kann.

Die SYSTEMS '89 bietet dem Anwender aber auch die Möglichkeit zu ermitteln, welche externen Beratungsunternehmen ihm im schwer überschaubaren CASE-Umfeld welche Hilfestellung leisten können. Derartige Beratungsleistungen umfassen in der Regel eine Situationsanalyse, der sich eine Einführungsstrategie und ein Trainingskonzept anschließen. Sodann konzentrieren Berater und Anwender sich auf das Vorgehensmodell und das Methodensystem, auf die Auswahl und den Einsatz der Tools sowie auf die technische CASE-Implementierung. Meist übernimmt der Berater auch Aufgaben der Projektbegleitung und der Mitarbeiterschulung.

Der DV-Anwender kann sich vergewissern, wie weit CASE bereits zu einem Instrumentarium für die Software-Entwicklung herangereift ist, das heißt, ob die Durchgängigkeit der Entwicklungsarbeiten und ihrer Resultate von der Planung eines Softwareprojektes bis hin zur Inbetriebnahme und Wartung mittlerweile erreicht wurden.

Nomenklatur:

Tools = engl.: Werkzeuge, Herstellungsmittel

Quell-Code = Ursprünglicher Sprach-Code, der von einem Programmierer in einen entsprechenden Ziel-Code umgewandelt werden muß, den die Maschine interpretieren kann

Data-Dictionary = Systematische Daten-Dokumentation in alphabetischer/alphanumerischer Reihenfolge. Hier: Software-Daten-Dokumentation