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09.12.2004

Der Aufwärtstrend hält an

Printmedien melden mehr freie IT-Stellen. Software-, Beratungshäuser und allgemein die Dienstleistungsbranche suchen wieder Mitarbeiter.

Die jüngste Adecco-Auswertung der IT-Jobangebote in 40 Tageszeitungen und der computerwoche ergab, dass die Zahl der freien IT-Stellen in den ersten elf Monaten gegenüber dem Vorjahr um fast 20 Prozent gestiegen ist. Laut Analyse von Adecco erschienen von Januar bis Ende November dieses Jahres 15 898 IT-Stellenangebote, im Jahr davor waren es 13 259.

Mit 3989 Angeboten entfallen nach wie vor die meisten Offerten auf die Beratungs- und Softwarehäuser, die mit über 30 Prozent auch den stärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verbuchten. Ein starkes prozentuales Plus melden auch die Zeitarbeitsfirmen, allerdings auf niedrigerem absolutem Niveau. Fast die ganze Dienstleistungsbranche, allen voran die Werbeagenturen, Marktforschungsinstitute und Wirtschaftsberatungen, hat im zweistelligen Prozentbereich mehr Jobs ausgeschrieben als letztes Jahr.

Mehr IT-Posten besetzen laut Adecco auch die Maschinen- und Fahrzeugbauer, die Verlage, die Telekommunikationsbranche und die Finanzdienstleister. Ähnlich viele Ausschreibungen wie im Vorjahr, nämlich rund 2043, werden im öffentlichen Dienst gezählt. In der Pharma- sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie dagegen ist die bereits niedrige Zahl der Offerten aus dem Vorjahr nochmals zurückgegangen.

Der größte Zuwachs mit über 60 Prozent auf 1615 Jobs entfällt auf Organisation und Koordination und auf firmeninterne Berater. Ebenfalls im Aufwind befinden sich die Anwendungsentwickler. 3135 Stellen waren für diese Berufsgruppe ausgeschrieben, was einem Plus von rund 20 Prozent entspricht. Stärker gesucht sind auch Verkäufer, Datenbank- sowie Systemspezialisten. Gleich geblieben oder leicht rückläufig sind die Angebote im Netzwerkumfeld sowie aus Rechenzentren. Arbeitgeber erwarten am ehesten von ihren künftigen Mitarbeitern ein Informatikstudium. In etwa einem Drittel der Jobofferten wünschen sich Chefs diesen Abschluss, gefolgt vom Ingenieurdiplom, das in 27 Prozent der Angebote verlangt wurde. Stark im Kommen sind die Wirtschaftsinformatiker.

Das Angebot für diese Zielgruppe hat sich mit rund 750 Offerten gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt, macht aber bezogen auf alle IT-Jobs erst etwa fünf Prozent aus - übrigens genau so viel wie für die Betriebswirte. Auf Mathematiker und Physiker entfallen zusammen nicht einmal ein Prozent der Angebote. Auffällig ist auch, dass sich die Berufe weiter akademisieren, dass also die Firmen zunehmend ein Hochschulstudium vom Bewerber erwarten. 84 Prozent der Betriebe wollen im Zeugnis diesen Abschluss sehen, voriges Jahr waren es 83 Prozent.

Die meisten Computerfachleute werden in Nordrhein-Westfalen gesucht. Fast 2700 IT-Stellen entfallen auf die Region an Rhein und Ruhr, dicht gefolgt von Bayern mit 2600 Jobs und Baden-Württemberg mit 2400 Offerten. (hk)