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12.09.2003 - 

Content-Management-Systeme/Kommentar

Der Begriff Content hat Karriere gemacht

Helga Biesel Redakteurin CW

Längst ist die elektronische Ablage zur Selbstverständlichkeit geworden: Sie reduziert Zeitaufwand und hilft Kundenanfragen schneller zu beantworten, beschleunigt Informationsprozesse in Projekten aller Art, verbessert dokumentenzentrierte Geschäftsprozesse und macht Belege schnell verfügbar. Dies sind alltägliche Beispiele für elektronische Archivierung mittels klassischer Dokumenten-Management-Systeme (DMS). Damit alleine geben sich Unternehmen schon lange nicht mehr zufrieden. Die Entwicklung geht hin zum umfassenden Enterprise-Content-Management (ECM) (Seite 36).

Neben Bergen von Papier - immer noch - kommt auf die Unternehmen eine wachsende Menge digital erzeugter externer, aber auch interner Dokumente und Unterlagen zu. Damit wachsen Komplexität und Anforderungen an die heutigen Content-Management-Systeme (CMS) in einem Maß, wie es beim Aufkommen dieser Systeme nicht absehbar war. Damals war Content im wesentlichen Web-Content, der einzig für den Internet-Auftritt generiert, verwaltet und strukturiert wurde.

Karriere machte der Begriff Content, als Marktplätze und Portale als innovative Vertriebskanäle und Instrumente der innerbetrieblichen Kommunikation entdeckt wurden. (Web-)Content-Management-Systeme (WCM) bildeten sich für die unterschiedlichsten Zwecke und Zielgruppen aus. Heute wird deutlich unterschieden zwischen diesen herkömmlichen WCM- und neueren ECM-Lösungen, die einen globaleren Ansatz verfolgen, indem sie den Content-Begriff auf eine breitere Basis stellen (Seite 38).

Meta Group beispielsweise definiert ECM als Technologie, mit der digitale Inhalte völlig unabhängig von Art und Format während ihres gesamten Lebenszyclus effizient verwaltet werden. Damit haben sich (Enterprise-)Content-Management-Systeme zu universellen Tools gemausert, die, wie die Praxis zeigt, global angewendet werden (Seite 40 und 42).