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06.11.1987 - 

Desktop-Publishing in den richtigen Händen zur Blüte gebracht

"Der Computer hat kein ästhetisches Gefühl"

Mit Paul Wirkus, Geschäftsführer des AI-Top Verlag, München, sprachen die CW-Redakteurinnen Anken-Frauke Bohnhorst und Claudia Petrik.

Den Sprung ins kalte (DTP)-Wasser hat der AI-Top Verlag in München vor knapp einem Jahr gewagt: Die Mitarbeiter erprobten die Produktion des Alternativen Branchenbuches mit Hilfe eines Desktop-Publishing-Systems. Man hatte sich enorme Kosteneinsparungen versprochen, die Inzwischen Realität geworden sind. Und der Umstieg auf die Datenverarbeitung brachte weitere Vorteile mit sich. Seit kurzem bietet der Verlag nun seine Softwarelösung gebündelt mit der erforderlichen Hardware an.

- Was hat Sie dazu veranlaßt, das Alternative Branchenbuch mit Hilfe eines Desktop-Publishing-Systems zu produzieren?

Wir haben dieses Verzeichnis bereits einmal nach der herkömmlichen Methode angefertigt. Diesen Gang nach Canossa wollten wir nicht wiederholen, sondern Kosten einsparen und schneller produzieren. Die reinen Produktionskosten für das Branchenbuch vom fertigen Manuskript bis zur fertigen Seite lagen früher bei über 100 000 Mark (knapp kalkuliert), die Produktionszeit betrug durchschnittlich drei Monate. Darin sind die Recherche und andere Dinge allerdings nicht enthalten. Mit Hilfe des Desktop-Publishing-Systems haben wir es geschafft, die Produktionszeit um zwei Monate zu verkürzen. Gleichzeitig haben wir kostenmäßig eine Einsparung von rund 80 Prozent erreicht.

- Aus welchen Komponenten setzt sich das System zusammen?

Unsere Konfiguration besteht aus fünf Geräten: Als File-Server und Arbeitsstation benutzen wir einen M28 von Olivetti. Daran hängen drei normale Terminals (je 1500 Mark) und ein weiterer PC, ein Taiwan-Clone, für knapp 4000 Mark. Ein wichtiger Punkt ist, daß man nur mit besten Materialien arbeiten sollte. Es empfiehlt sich, einen guten Rechner mit hochauflösendem Ganzseiten-Positiv-Bildschirm zu verwenden, da die Arbeit an normalen Bildschirmen nach kürzester Zeit dazu führt, daß sich die Sehfähigkeit verschlechtert. Auch sollte man sich nur auf sehr gute Festplatten einlassen. Wir haben am Anfang zwei billige Platten aufgearbeitet, die der Belastung nicht standgehalten haben. Als DTP-Software setzen wir den Pagemaker ein, den wir Ende 1986 als Vorführversion erworben haben.

- Was hat die Entscheidung für die DOS-Welt beeinflußt?

Wir waren damals auch schon mit Apple-Systemen vertraut. Diese Rechnerwelt ist jedoch von vornherein ausgeschieden, weil wir die DOS-Kompatibilität brauchten. Außerdem gibt es keine vernünftigen Netzwerke und auch keine Datenbank, mit der man 50 000 Adressen verwalten könnte. Hinzu kommen noch Service-Probleme. Für DBase III unter DOS findet man in München 100 Programmierer, für Apple dagegen nur eine Handvoll, die über eine gute Erfahrung verfügen. Das waren für uns also Kosten- und Sicherheitsfaktoren.

- Was ist das Besondere an Ihrer Lösung?

Nach allen meinen Recherchen sind wir momentan die ersten, die es geschafft haben, eine Datenbank mit einem Desktop-Publishing-Programm zu verbinden. Es handelt sich um eine Dbase-III-Datenbank auf Basis des Clipper, die zusammen mit dem Pagemaker unter MS-DOS arbeitet. Die Datenbank läuft ebenfalls im Netz.

- Wie wird die Datenbank gepflegt und welche Probleme treten dabei auf?

Das erfolgt von jeder Arbeitsstation aus. Während ein Mitarbeiter auf einen Datensatz zugreift, ist dieser für einen anderen gesperrt. Anfangs gab es damit Probleme, aber inzwischen läuft das reibungslos und wir verteilen sogar ordnungsgemäß Rechnungsnummern.

Die Komplettlösung, mit der wir arbeiten, bietet die nötige Software für Rechnungsstellung über Mahnwesen bis zur Fakturierung und Datenbankverwaltung. Der große Vorteil dabei ist, daß jeder Stammsatz nur einmal benötigt wird, ganz gleich, ob man ihn als offenen Posten führt, eine Rechnung schreibt oder ob man ihn später für eine Buchproduktion oder ein Mailing verwendet.

Wenn man ein Branchenbuch produziert, muß man die nötigen Daten zusammentragen und pflegen. Das alles muß relativ schnell geschehen und deshalb ist eine Datenbank unbedingt erforderlich. Ein sehr hoher Kostenfaktor war bisher, diese Daten für den Satz zur Verfügung zu stellen.

- Weshalb haben Sie sich für den Pagemaker entschieden?

Bei Verzeichnissen mit einer komplizierten Seitenaufteilung müssen unterschiedlichste Fetteinträge sowie Anzeigen und Embleme in Hülle und Fülle eingefügt werden, und das erledigt der Pagemaker sehr elegant, da er in der Regel nur eine Seite umbricht. Um ein Taschenbuch zu fertigen, würde ich eher auf den Ventura Publisher zurückgreifen. Als wir die Lösung entwickelt haben, waren lediglich der Ventura Publisher und der Pagemaker auf dem Markt.

Inzwischen sind zwar eine Menge neuer Programme auf den Markt gekommen und einige davon habe ich mir auch angesehen, aber ich bin der Meinung, daß der Pagemaker hinsichtlich der Unterstützung und der Marktdichte mit Abstand das führende Produkt ist. Der Pagemaker hat noch einen weiteren Vorteil: Er unterstützt viele Textverarbeitungsprogramme - was wir uns zunutze gemacht haben.

- Können Sie das an einem konkreten Beispiel beschreiben?

Nun, ich möchte aus der Datenbank alle Farbenhändler haben, die auch als solche codiert sind. Ich erstelle also aus meinem Datenbestand eine ASCII-Datei mit den entsprechenden Kriterien (Name, Postleitzahl, Einzelhändler, Ort, etc.). Diese Datei vervollständige ich mit den entsprechenden Befehlen aus dem Textverarbeitungsprogramm, die der Pagemaker versteht, und zwar an den Stellen, wo ich sie haben möchte.

Das hat den Vorteil, daß ich gleich eine fertige Seite in einem Stück bekomme. Ich muß die Adresse nicht umbrechen oder sonstwie gestalten, sondern arbeite mit Zeilenschaltungen, Leerstellen und dem Tabulator. Am besten ging das bisher mit Wordstar oder MS-Word. Beispielsweise bekomme ich 10 000 Adressen innerhalb von zehn Minuten so formatiert, wie ich mir das vorstelle. Dadurch wird man sehr flexibel, da man jederzeit in der Lage ist, ein Layout-Raster zu verändern.

- Wie werden dann Fotos, Logos oder Anzeigen eingelegt

Da haben wir verschiedene Versuche unternommen und sind sogar soweit gegangen, Freistellungen als Befehl einzugeben, die vom Programm automatisch . ausgeführt wurden. Technisch ist das durchaus möglich, aber es hat sich in der Praxis nicht bewährt. Viele Leute zeigten Interesse an dieser Möglichkeit, da sie der Meinung waren, es käme am Schluß ein fertiges Buch heraus, in dem die Anzeigen nur noch über Scanner eingegeben oder eingeklebt werden müssen.

Hier kam jedoch die Tücke des Details hinzu: Ein automatischer Seitenumbruch geht bei dieser Arbeitsweise nie auf. Die Anzeige, die der Kunde gerne rechts gehabt hätte, war fast immer links plaziert. Gewisse Konstellationen verkraftet der Rechner dann nicht mehr. Wenn man Wert auf die optische Gestaltung legt, kommt man um eine Nachbearbeitung per Hand nicht herum.

Der zweite Nachteil ist, daß man vor der Produktion das Layout abschließen müßte. Wir machen es aber so, daß wir bis zur letzten Minute Anzeigen aufnehmen, denn in dieser Branche halten sich nur etwa 20 Prozent der Kunden an den Anzeigenschluß. Wir beginnen das Layout mit den vorhandenen Daten und lassen dabei soviel Spielraum, daß im nachhinein noch etwas eingefügt werden kann.

Auf diese Weise ist das Branchenbuch bei Erscheinungsdatum noch ziemlich aktuell. Redaktionsschluß für den Buchstaben "G" ist beispielsweise erst dann, wenn der Mitarbeiter bei "G" beginnt. Diese Möglichkeiten bestehen nicht, wenn der Umbruch vollautomatisch erfolgt. Darunter würde auch die Optik leiden, denn ein Computer hat kein ästhetisches Gefühl.

- Was gibt es bei dieser Arbeitsweise über die Qualität zu sagen?

Da haben wir gute Erfahrungen gemacht. Ein Kritikpunkt gegenüber Desktop-Publishing ist immer wieder, daß die Laserdrucker noch eine ungenügende Auflösung bieten. Wenn man einmal die Seiten im Branchenbuch betrachtet, kann vielleicht gerade noch ein Fachmann Unterschiede zu herkömmlichen Satzmethoden feststellen. Für einen Laien ist es meiner Ansicht nach nicht mehr nachvollziehbar, ob ein Buch mittels Desktop-Publishing oder konventionell erstellt wurde.

Beim IBM-Pagemaker haben wir festgestellt, daß er eine sehr gute typografische Qualität bietet. Im Vergleich dazu sind die meisten schlechter. Die Seiten sind reine Laserbelichtungen, die qualitativ für die meisten Publikationen ausreichen, sofern sie sorgfältig fotografiert wurden.

- Setzen Sie Scanner beispielsweise zur Verarbeitung von Fotos ein?

Nein. Ein Foto per Hand einzukleben ist eine Sache von wenigen Minuten, dagegen ist die Verarbeitung eines über den Scanner eingelesenen Bildes sehr aufwendig. Scanner kommen für uns gegenwärtig noch nicht in Frage. Erstens sind sie zu teuer, zweitens setzt die Hardware Grenzen und drittens finde ich die Qualität noch nicht zufriedenstellend.

- Wie beurteilen Sie jetzt, da Sie mit ihrem System aus der Erprobung heraus sind, die Unterstützung seitens der Hard- und Software-Anbieter?

Als wir die Idee zu diesem Projekt hatten und die gigantischen Einsparungsmöglichkeiten sahen, versuchten wir, mit ABC in Hamburg ins Gespräch zu kommen, die den Generalvertrieb für den Pagemaker haben. Die ABC-Leute waren anfangs nicht der Meinung, daß das funktionieren würde. Auch die Bereitschaft der Softwarehersteller (MS-Word etc.), irgendwelche Hilfestellung zu geben, war sehr gering.

Wir haben dann weit in den Wordstar-Bereich zurückgegriffen, denn da gibt es , bundesweit Tausende von Hackern, die dieses Programm bis ins Detail kennen. Solche Leute haben uns am meisten weitergeholfen. Es kam auch wenig fachliche Unterstützung von Olivetti. Ein ganz großes Problem war am Anfang und ist auch immer noch, daß die Händler, die Desktop-Publishing-Systeme verkaufen, dazu eigentlich nicht die Fähigkeiten haben. Sie haben keine Ahnung bezüglich der Qualitätsanforderungen eines Verlages und der Arbeitsschritte, die dort stattfinden. Bestimmte typografische Begriffe sind für die meisten Händler Fremdworte und die Beratung kann dadurch sehr kostspielig werden.

- Ist ein Grundwissen über Typografie bei Neulingen notwendig?

Das hat höchste Priorität. Ein DTP-Anwender muß in der Lage sein, die Qualität einer Vorlage richtig zu beurteilen. Wenn ich einen Film oder eine Druckplatte erstelle, müssen bestimmte Regeln berücksichtigt werden. Ist dieses Wissen nicht vorhanden, kommen dabei dilettantisch wirkende Produkte heraus.

- Sie sprachen von gigantischen Einsparungsmöglichkeiten. Geht das

genauer?

Momentan bringt die Verwendung eines Desktop-Publishing-Systems eine Kostenersparnis von 20 bis 30 Prozent bei hausinternen Publikationen. Interessant wird es aber vor allem dann, wenn man eine große Bibliothek erstellt hat und Änderungen und Verbesserungen leicht realisiert werden können.

Wir haben beispielsweise einen sehr schönen Nebeneffekt festgestellt: Mit dem Pagemaker kann man exzellente Formulare gestalten, und das hat einen enormen psychologischen Effekt: Mit einem DTP-System produzierte Formulare werden ernster genommen und gewissenhafter ausgefüllt als auf der Schreibmaschine erstellte. Das gilt generell für hausinterne Publikationen. Man wird mit einem DTP-System flexibler und spart über einen längeren Zeitraum eine Menge Geld.

- Was waren die Probleme sowohl technischer als auch organisatorischer Art bis alles lief?

Am Anfang waren das Kleinigkeiten, die sich summierten. Wir haben vielleicht zwei Wochen lang einige tausend Mark vertan, bis wir den Tabulator im Pagemaker richtig setzen konnten. Wenn der aber funktionieren soll, muß man ihn etwas anders setzen, als in der Betriebsanleitung angegeben ( ... man setze ihn auf 44 Millimeter, wenn er auf 45 Millimeter stehen soll). Das waren Kleinigkeiten, an denen wir beinahe gescheitert wären. Es wäre illusorisch gewesen 12 000 Tabulatoren mit der Hand zu setzen.

Der Umgang mit dem Pagemaker ist denkbar einfach, Vier bis fünf Tage unter Anleitung genügen, bis man das Programm beherrscht. Dann entscheidet das eigene typografische Gefühl, das man kaum lernen kann. Es gibt einige Regeln, die eingehalten werden müssen. Die Qualifikation beziehungsweise die Erfahrungen eines Setzers und Layouters, die man bislang bei der konventionellen Buchproduktion benötigte, liegt jetzt

bei dem Anwender, der das Desktop-Publishing-Programm bedient.

- Hat die Einführung der Computertechniken auch Nachteile mit sich gebracht?

Die Gesamtbilanz ist so positiv ausgefallen, daß die Nachteile, die damit verbunden sind, gar nicht ins Gewicht fallen. Bedauerlich ist, daß die Laserdrucker bisher nur 14 Schriftarten beherrschen. Es sollen jetzt noch 28 neue Schriften hinzukommen, die dann das Spektrum weitgehend abdecken. Wenn ich darüber hinaus eine spezielle Schrift benötige, kann ich auch schnell in die Setzerei gehen.

- Was hat sich konkret mit Einführung des Desktop-Publishing-Systems geändert?

Innerhalb des Verlages hat sich die Struktur verändert. Wir beschäftigen kaum noch Grafiker, dafür arbeiten die eigenen Mitarbeiter flexibler. Sie entwickeln nicht mehr nur die Ideen, sondern gestalten sie auch gleich. Die Qualifikation und Aufgabenbreite der einzelnen Mitarbeiter kann zunehmen, während gleichzeitig spezifische Dienstleistungen aus dem gestalterischen Bereich zurückgehen. Es sind viele einfache Tätigkeiten wie Lektorat und organisatorische Aufgaben weggefallen.

- Wieviele Mitarbeiter machen die reine Produktion des Branchenbuches, also ohne Akquisition?

Am Produktionsprozeß sind vier Leute beteiligt. Es fallen ja viele Arbeitsschritte weg. Im Prinzip müssen wir die Informationen nur noch auf die Plausibilität prüfen.

- Welche Ratschläge können Sie Kollegen geben, die ebenfalls ein Desktop-Publishing-System einsetzen wollen?

Die Verwendung eines DTP-Systems empfehle ich nur talentierten Anwendern, also solchen, die typografische Erfahrungen und ein Gefühl für gutes Layout haben. Für andere ist das der Untergang. Auf der Herbstbuchmesse konnte man beispielsweise auch mittels Desktop-Publishing erstellte Produkte sehen, die qualitativ schlecht waren.

Nach unseren Erfahrungen kann ich jedem, der sich mit DTP befassen muß, nur empfehlen, sich Beratung zu suchen. Vorhandenes Wissen zu benutzen, ist immer billiger, als die Erfahrungen selbst zu machen. Wir haben bereits einige Lösungen installiert und wollen demnächst eine andere Anwendung für eine Werbeagentur in Angriff nehmen.

- Was planen Sie als nächstes?

Wir gehen in eine qualitativ andere Stufe. Das hier vorgestellte Branchenbuch bezieht sich in erster Linie auf Naturprodukte und sanfte Alternativen und richtet sich an Endverbraucher mit Bezugsquellen für den Einzelhandel oder kleinen Großhandel. Wir bereiten uns momentan darauf vor, das Ganze auf industrielle Basis auszuweiten. Aber wir haben uns auf Desktop-Publishing in Verbindung mit Datenbanken spezialisiert und planen nicht, in andere Anwendungen hineinzugehen.

- Ihr Schlußwort zum DTP-Thema?

Bei Desktop-Publishing muß man darauf achten, daß man keine unsinnigen Projekte durchfuhrt, bei denen man hinterher zwar die Aufgabenstellung gelöst hat, aber gleichzeitig feststellt, daß es nicht sinnvoll ist. Es ist immer wieder vorgekommen, daß wir Dinge gelöst und dann bemerkt haben, daß es eigentlich zuviel ist. Ein zu hohes Maß an Mechanisierung und Standardisierung kann auch negative Auswirkungen haben.

Der Einsatz von Desktop-Publishing bietet für Kleinverlage eine gute Expansionsmöglichkeit. Auch mittelständische Unternehmen, die Verkaufsunterlagen herstellen müssen und beispielsweise irgendwo abseits von Großstädten angesiedelt sind, können damit Kosten einsparen. Die Datenverarbeitung ist insgesamt sehr preiswert geworden und es gibt gute Gestaltungsprogramme. Abraten würde ich von Programmen, die sich an den alten Satzgepflogenheiten orientieren. Es lassen sich mit Desktop-Publishing neue Projekte realisieren, die vorher sinnlos gewesen wären aufgrund der hohen Produktionskosten. nie Investitionskosten amortisieren sich wesentlich schneller.

Mit dieser Arbeitsweise leisten wir beispielsweise auch einen Beitrag für den Umweltschutz. Der Verbrauch an Chemikalien in den Fotolabors ist reduziert worden, und ein weiterer Punkt ist, daß wir im Anfang monatlich Transportfahrten über 4000 Kilometer in München hatten. Die fallen jetzt weg - und entlasten damit den Verkehr.

Verwendete Hard- und Software

1 Olivetti M 28

1 IBM-kompatibler AT

1 Netzwerksoft- und Hardware v. Alloy Computer

1 Pagemaker Layoutprogramm

1 MS-Windows Benutzeroberfläche

1 MS Draw Grafikprogramm

1 Sehr schnelle Festplatte

1 Speichererweiterungs- und Disk-caching-Software

1 Viking Großbildschirm Schwarz/Weiß

1 Laserdrucker QMS PS 800 +