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02.08.2002 - 

Bitkom rechnet mit einem Rückgang um 3,4 Prozent auf 791 000 Beschäftigte

Der deutsche IT-Arbeitsmarkt schrumpft

MÜNCHEN (CW) - Die Zahl der Mitarbeiter in der ITK-Branche ist erstmals seit Anfang der 90er Jahre rückläufig. Für das Jahr 2002 rechnet der Branchenverband Bitkom in Deutschland mit einem Minus von 3,4 Prozent.

Laut Bitkom-Angaben entwickelte sich der Arbeitsmarkt im Vorjahr noch "stabil", das heißt, der Rückgang lag bei 0,1 Prozent. "Die 2001 angekündigten Personalreduzierungen machen sich zum großen Teil erst in diesem Jahr bemerkbar", kommentiert Bitkom-Vizepräsident Jörg Menno Harms die neuen Arbeitsmarktzahlen. Die stärksten Arbeitsplatzverluste verzeichnen die Gerätehersteller. Bei den IT-Hardwareanbietern rechnet der Bitkom nach einem Minus von vier Prozent im Vorjahr mit einem nochmaligen Rückgang um neun Prozent auf 95000 Mitarbeiter. Die Hersteller von kommunikationstechnischen Einrichtungen mussten im Vorjahr ebenfalls vier Prozent ihrer Stellen abbauen, in diesem Jahr sollen es 13 Prozent und dann nur noch 70000 Mitarbeiter werden. Auch bei Software- und IT-Dienstleistern fällt die Bilanz negativ aus. Der Bitkom rechnet in diesem Jahr mit einem Minus von zwei Prozent, so dass Ende des Jahres bei diesen Unternehmen 380000 Beschäftigte arbeiten würden.

Trotz dieser Zahlen übt sich Harms in Optimismus: "Die ITK-Branche gehört zu den Wachstumsbranchen, nach wie vor besteht eine Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, auch in schwierigen Zeiten." Er fordert aber eine Flexibilisierung und eine "am Bedarf ausgerichtete Öffnung und Internationalisierung des Arbeitsmarkts" sowie eine Reform des Bildungssystems. (hk)