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25.04.1986

Der doppelte Lothar

Trauerwein kennt als DV-Insider das Technik-Management in der Bundesrepublik zu genau, als daß er die Diskussion um das SDI-Abkommen noch auf politischer Ebene führen könnte.

Die Kritiker des Papiers, das das Papier nicht wert sein soll, gehen von der unsinnigen Annahme aus, wir seien in der Hochtechnologie um Jahre hinter den Amerikanern zurückgeblieben.

Die Behauptung der Befürworter, wir würden erst durch SDI Zugang zur modernen US-High-Tech bekommen, ist indes nicht minder unsinnig.

Dem ist entgegenzuhalten, daß die IBM seit kurzem die 3090 mit 1-MBit-Chips an bundesdeutsche Kunden liefert - womit allerneueste Computertechnik auch Sebastian zugänglich ist.

Bange machen, lieber Bangemann, gilt nicht. Es genügt der Hinweis, daß die IBM Deutschland in ihrem Werk Böblingen mit deutschen Menschen deutsche Computer baut.

Ist es da ein Wunder, daß zwei Lothars nationale Technologie-Politik machen: Späth und Sparberg. Auf die Schwaben ist eben Verlaß. Das walte Entenmann.