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30.08.2007

Der Durchbruch für die Enterprise-Architektur

Ulrich Kalex 
EAM kann bei Unternehmens-Mergern oder Übernahmen die Integration vereinfachen.

Synergien stehen im Zentrum der Aktivität nach Fusionen. Dies gilt in besonderem Maße für die IT, da zwei bisher getrennte Landschaften harmonisiert werden sollen. Für jeden Prozessbereich ist eine Harmonisierungs-Roadmap zu entwickeln - sonst drohen mangelhafte Integration, erhebliche Ineffizienz, der Verlust wertvoller Mitarbeiter sowie hohe Kosten. Zunächst werden die Prozesse auf den ersten drei Ebenen harmonisiert, um dann die prozessunterstützenden Systeme für die relevanten Organisationseinheiten zu identifizieren. Eine Qualitäts-, Risiko- und Kostenanalyse liefert ein besseres Verständnis über mögliche Synergiepotentiale und hilft damit die zukünftige Bebauung besser zu entscheiden, sinnvoll terminierte Zeitpläne zu entwickeln und Risiken frühzeitig zu erkennen.

Indem diese Planung die Geschäftsarchitektur und die sie unterstützende Applikationslandschaft gleichermaßen berücksichtigt, kann das vereinte Unternehmen eine gemeinsame Vision entwickeln, die den Kosten- und Profitabilitätszielen der Geschäftsführung ebenso wie dem Bestreben des IT-Managements nach operationaler Stabilität und belastbarer Integration gerecht wird. Eine kontinuierliche und konsistente Kommunikation der resultierenden Pläne schafft Vertrauen, fördert Mitwirkung der Beteiligten, Planungssicherheit und Transparenz. Unternehmen mit einem etablierten EA Management sind hierbei deutlich besser aufgestellt. Etablierte Prozesse zur strategische Planung und Governance, zur Bewertung der Unternehmensarchitektur, zur Risikoanalyse oder Standardisierung können auf die neue Organisation ausgedehnt werden und sind nur wo notwendig anzupassen.

Autor: Dr. Ulrich Kalex, Vice President der alfabet AG