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13.10.1989 - 

Erweiterter Industriestandard startklar

Der erste EISA-Mikro kommt von Hewlett-Packard

MÜNCHEN (CW) - Es ist soweit: Die ersten PCs mit dem Anti-IBM-Bussystem EISA sind da. Nach dem Außenseiter ALR, der seine Geräte nur in den USA vorstellte, präsentierte Hewlett-Packard (HP) jetzt weltweit den ersten EISA-Rechner. Aus Olivetti-nahen Kreisen wurde inzwischen bekannt, daß die Italiener ihren ersten EISA-Rechner noch im Oktober vorstellen wollen.

Der "Vectra 486" ist mit dem Intel-Prozessor 80486 ausgestattet, er erreicht eine Leistung von rund 20 MIPS gegenüber 8 MIPS beim bisherigen 386er Spitzenmodell. Die Taktfrequenz beträgt 25 Megahertz, in der Standardausführung ist er mit 2 Megabyte RAM, die auf der Hauptplatine auf 64 MB erweitert werden können, und einer Festplatte mit bis zu 670 MB ausgestattet. Außerdem verfügt der Rechner über eine HP-eigene interne Architektur, die schnellen Datenaustausch über den Speicher-Controller ermöglichen soll. An Massenspeicherplatz kann das Gerät bis zu 1,3 Gigabyte intern verwalten, wenn zwei 670 MB-Laufwerke im Rechner installiert sind.

Für Erweiterungen stehen dann 8 der neuen 32- Bit-EISA-Steckplätze zur Verfügung, in die auch herkömmliche 16-Bit-Platinen eingesteckt werden können. Darüber hinaus verfügt der Vectra 486 über sechs HP-eigene Anschlüsse für Festplatten, Bandlaufwerke und Diskettenlaufwerke.

Anwendungsbereiche für den Vectra 486 sind CAD, Bürokommunikation, LAN-Server und Multiuser-Installationen. Als Betriebssysteme stehen DOS, OS/2, und Unix (SCO Unix) zur Verfügung. Erste Geräte werden ab November ausgeliefert, die Massenauslieferung beginnt im Januar 1990.

Die Preise liegen zwischen rund 28 000 Mark für ein Standardmodell und 47 000 Mark für ein voll ausgebautes Modell.