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Prognose bis 2007

Der europäische Web-Services-Markt

16.05.2003
MÜNCHEN (IDG) - Obwohl sich Anwender immer noch zögernd mit Web-Services befassen, steht für die Marktforscher von IDC fest, dass diese Integrationstechnik künftig die dominierende Architektur für verteiltes Computing darstellen wird.

Speziell in Europa sollen im Jahr 2007 rund um Web-Services, also mit Hardware, Software und Implementierungsdiensten, 7,8 Milliarden Dollar Umsatz möglich sein. Im vergangenen Jahr, so die Berechnung der Analysten, waren es nur 108 Millionen Dollar. Die Prognose setzt demnach ein Jahreswachstum von durchschnittlich 135 Prozent voraus.

Dabei konzentriere sich der Markt zunächst auf Großunternehmen und dort auf die Integration interner IT-Systeme. Erst in einer zweiten Phase, wenn vor allem die bislang noch lückenhaften Sicherheitsverfahren ausgereift sind, würden sich Web-Services über die Unternehmensgrenzen hinaus etablieren.

Ein Großteil der Umsätze wird den Experten zufolge anfangs mit Software erwirtschaftet, und zwar mit der Entwicklung neuer Konnektoren auf Basis von Web-Services-Standards. Im Laufe der kommenden fünf Jahre soll sich dieser Markt zugunsten von Dienstleistungen verschieben. Dort werde das Geld aber nicht mit der reinen Verbindung von Systemen verdient. Einnahmequelle sei überwiegend die Verwaltung von Web-Services etwa in Bezug auf Sicherheit oder Abrechnungsmodelle. (ue)