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12.01.1996

Der "Faxfalle" der Telekom entkommen

Wer seit dem 1. Januar 1996 zur falschen Zeit und optisch ansprechende Faxe versendet, den bestraft die Telekom mit ihrem neuen Tarifkonzept. Experten schaetzen, dass bei mehr als 170 Millionen Faxseiten pro Tag ueber 1,5 Millionen Mark allein deshalb in die Kasse des Bonner Carriers fliessen, weil aus Wettbewerbsgruenden zu den teuren Tarifzeiten gefaxt werden muss oder aufwendige grafische Dokumente zu uebermitteln sind. Moeglichkeiten, dieser "Faxfalle" der Telekom zu entgehen, stellt der im Bonner Wirtschaftsfachverlag Norman Rentrop erscheinende Informationsdienst "Die besten Briefe von A bis Z" mit sechs sogenannten Grundregeln vor, deren Befolgung dem Vernehmen nach die Faxkosten um bis zu 65 Prozent senken kann.

Danach gilt es, nur in dringenden Faellen zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr zu faxen, da in dieser Zeit der teuerste Tarif berechnet wird; umfangreiche Unterlagen oder weniger wichtige Schreiben sollten vor 9.00 Uhr oder nach 18.00 Uhr versendet werden. Gleichzeitig wird der Einsatz von Faxgeraeten mit Speicherfunktion und damit der Moeglichkeit des zeitversetzten Sendens empfohlen. Zwischen 2.00 Uhr und 5.00 Uhr koenne man, wie es in dem Ratgeber weiter heisst, um bis zu 90 Prozent preisguenstiger faxen. Ueberdies zahle sich ein Verzicht auf eine aufwendige optische Praesentation aus. Dies betreffe sowohl grosse Logos als auch fette gerasterte Schriften, Grafiken, Hilfslinien und Karos. Haeufig sei zudem auch ein Deckblatt ueberfluessig.