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19.01.1979

Der Hobel ist voll

Aus der Steinzeit bundesdeutscher Test-Magazine für Konsumenten ist ein Lehrbeispiel für den Test der "Anwendernähe" in Erinnerung: Damals ließ ein pragmatischer Chefredakteur alle die Fernsehgeräte, die mit der Behauptung "Portable" um Käufergunst warben, in der Redaktion aufstapeln und dann sandte er seine Büromaiden, diese Portabilität durch einfaches Heben der TV-Klötze festzustellen. An der Mehrheit der "Tragbaren" hoben sich die Mädels seinerzeit einen Ast.

So ein totaler Anwender-Einsatz legt auch anderswo schnell den Nerv bloß: IBM etwa, wie im James-Martin-Seminar berichtet wurde, bosselt an einer Query-Language für Anwender, die als "Query-by Example" Anwendern beim Aufbau und Benutzen relationaler Datenbanken helfen soll, zumal relationale Datenbanken mit kanonischen Strukturen.(die zu sauberen Datenbankstrukturen führen) als "die" zukünftigen Datenbanken gelten.

IBM testet diese Non-Programm-Query-Language als einzigen Job über ein einziges Terminal, das als einzige Peripherie an einer 370/158 hängt, die sonst nichts zu tun hat. Und dennoch ist der Hobel von, wird im jetzigen Stadium (bereits) die Kapazität einer 168 gebraucht.

Daran muß man denken, wenn hierzulande die unausgegorene Diskussion um das Programmieren in natürlicher Sprache auf einem 40 KB-Kasten aufflammt.