Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.06.2006

Der Integrationsmarkt wächst

IBM und Bea Systems halten die größten Anteile.
Trotz klarer Anbieterstrukturen: Häufige Technologiewechsel erschweren IT-Verantwortlichen die Arbeit mit AIM.
Trotz klarer Anbieterstrukturen: Häufige Technologiewechsel erschweren IT-Verantwortlichen die Arbeit mit AIM.

Die Softwareanbieter im Markt für Application Integration und Middleware (AIM) steigerten ihre weltweiten Umsätze 2005 gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent. Nach Berechnungen des Marktforschungs- und Beratungshauses Gartner erzielten die Hersteller im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von 8,5 Milliarden Dollar. Dabei teilten die fünf größten Anbieter mehr als zwei Drittel der Umsätze unter sich auf. IBM liegt mit einem Marktanteil von 37,2 Prozent klar an der Spitze, gefolgt von Bea Systems mit 14,5 Prozent und Oracle mit 8,7 Prozent. Microsoft und Tibco halten mit 4,7 und 3,7 Prozent Anschluss an das Führungstrio. Mit einem Umsatzanteil von weniger als zehn Prozent spielen europäische Softwareanbieter im AIM-Markt zwar nur eine Nebenrolle. Dennoch gelang es Herstellern wie Capeclear, Iona und der deutschen Software AG, erfolgreich in neuen Marktsegmenten zu agieren und Anteile zu gewinnen, beobachtet Gartner-Experte Fabrizio Biscotti. Er zählt dazu vor allem die Kategorie Enterprise Service Bus (ESB), die als Integrationsschicht eine Schlüsselrolle in Service-orientierten Architekturen (SOA) spielt.

Weil sich Designmuster für Integrationslösungen und Techniken rasch veränderten, befinde sich der Markt in einer volatilen Phase, kommentiert Gartner-Analystin Joanne Correia die Zahlen. Softwareanbieter seien dabei, ihre Produktarchitekturen umzubauen; sie nutzten Standards und schnürten vertikal ausgerichtete Pakete. Zudem wagten sich immer neue Player in den Markt; schwächere Unternehmen könnten dem gewachsenen Konkurrenzdruck oft nicht standhalten und zögen sich wieder zurück. Für IT-Verantwortliche in Unternehmen werde die Arbeit dadurch nicht leichter, so Correia. Sie müssten sich mit häufigen Technologiewechseln und Veränderungen in der Anbieterlandschaft auseinander setzen. (wh)