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17.11.2008

Der IT-Markt wächst deutlich langsamer

Viele Anwender verschieben ihre IT-Projekte oder blasen sie ganz ab.

Die Marktforscher von IDC haben ihre Prognosen für Emea (Europa, Nahost und Afrika) gesenkt. Im kommenden Jahr soll der IT-Markt nicht wie bislang angenommen um sechs Prozent, sondern nur noch um knapp drei Prozent zulegen. Besonders hart trifft der weltweite Abschwung Westeuropa. Hier sollen die IT-Investitionen um 1,2 Prozent zunehmen.

Der Markt sei "in eine Phase schleppenden Wachstums eingetreten", konstatiert Marcel Warmerdam, Research Director bei IDC. "Viele Anwender ändern bereits ihre Prioritäten und verschieben Projekte oder blasen sie ganz ab."

Grundsätzlich werde sich die Art der IT-Ausgaben verändern: Ziele wie Kostensenkung und Effizienzsteigerung gewönnen an Bedeutung. Gerade deshalb sieht Warmerdam aber auch "ein paar Silberstreifen am Horizont". Gesundes Wachstum erwartet IDC vor allem in den Bereichen

IP-Telefone und Smart Handhelds;

Open-Source-Software;

Software as a Service;

Outsourcing;

Green IT;

Virtualisierung;

Business Continuity und IT-Sicherheit.

Darüber hinaus wird die Kreditkrise laut IDC stärkere Compliance-Anstrengungen nach sich ziehen. Das kann IT-Firmen Aufträge bringen. (sp)

IDC hat die Wachstumsprognosen kräftig gekürzt. Insbesondere in Westeuropa stockt der IT-Verkauf.
IDC hat die Wachstumsprognosen kräftig gekürzt. Insbesondere in Westeuropa stockt der IT-Verkauf.