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09.12.2014 - 

Dell-Studie

Der klassische Desktop-PC dominiert am Arbeitsplatz

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Für Angestellte in Unternehmen ist der Desktop-PC nach wie vor das wichtigste Arbeitsgerät. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie von Dell und Intel im Hinblick auf den Einfluss von Technologien auf die Arbeitswelt.

Für die Evolving-Workforce-Studie von Dell wurden unter anderem in Deutschland 500 Mitarbeiter in Unternehmen befragt. Für die meisten Arbeitnehmer (66 Prozent) ist nach wie vor der Desktop-PC das wichtigste Arbeitsgerät.

Der Desktop-PC ist das primäre Arbeitsgerät

Nach Angaben von Dell dominiert hierzulande in Büros auch immer noch das klassische Tower-Gehäuse. Andere - kleinere - Formfaktoren würden aber deutliches Wachstum aufweisen. Neben dem PC nutzen viele Anwender beruflich meist noch ein weiteres Gerät wie Notebook oder Smartphone. Bei Führungskräften nimmt die Nutzung von Tablets oder entsprechenden 2-in-1-Geräten zu.

Gearbeitet wird hierzulande meist im klassischen Büro und 77 Prozent der Arbeitnehmer glauben auch, dass dies noch mindestens für die Dauer ihres Berufslebens so bleibt. Die Mehrheit der Befragten gibt an im Büro am produktivsten zu sein, aber die Hälfte der Arbeitnehmer gibt an im Home Office mindestens genauso produktiv oder produktiver zu sein.

Insgesamt nutzen derzeit mehr als die Hälfte der Angestellten private Geräte zu beruflichen Zwecken. Was nicht nur IT-Abteilungen zu denken geben sollte, 43 Prozent der Befragten arbeiten mit privaten Geräten, ohne dass das Unternehmen davon weiß. Erwartungsgemäß handelt es sich dabei meist um Smartphones und Notebooks.

Insbesondere bei Führungskräften verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Privatsphäre zunehmend. Hier gaben 64 Prozent an, für die Arbeit private Technologie zu nutzen. Allerdings nutzen auch 67 Prozent der Führungskräfte während der Arbeit persönliche Apps oder Software beziehungsweise Surfen privat im Internet. Bei den anderen Arbeitnehmern gaben nur 49 Prozent an, dies zu tun.

Immerhin 64 Prozent der Befragten haben angegeben, zumindest hin und wieder außerhalb der Geschäftszeiten Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Geschäftliche E-Mails checken zu Hause 38 Prozent. Zum Vergleich: In Schwellenländern gaben 83 Prozent an dies zu tun, in anderen entwickelten Ländern lag der Wert bei 42 Prozent.

Für Führungskräfte ist die eingesetzte Technologie wichtig

Geht es um die eingesetzte Technologie, glaubt die Hälfte der Befragten, das es von Bedeutung sei, dass aktuelle beziehungsweise die neueste Technik zum Einsatz kommt. Wenn es um den Einfluss von Technologie auf die Produktivität geht, glauben aber nur 33 Prozent, dass sie mit entsprechender Technologie produktiver wären. Lediglich 32 Prozent der Befragten haben angegeben, dass die IT-Abteilung ihre Meinung bei der Auswahl der Technologie berücksichtigt. Wichtig ist die Technologie insbesondere für Mitarbeiter in Führungspositionen.

Durchgeführt haben die Studie für Dell und Intel die Marktforscher von TNS. Weltweit wurden insgesamt 4764 Vollzeitkräfte aus Unternehmen unterschiedlichster Größe befragt. Berücksichtigt wurden dabei sechs Branchen (Finanzdienstleistungen, Fertigung, Einzelhandel, Medien, Gesundheitswesen und Bildung) sowie drei öffentliche Sektoren (Verwaltung, Gesundheitswesen und Bildung). In Deutschland wurden insgesamt 500 Arbeitnehmer befragt.

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