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10.03.1989 - 

Umgliederung in bis zu 25 Einheiten geplant:

Der Koloß AT&T will flexibler werden

10.03.1989

NEW YORK (vwd) - Die American Telephone & Telegraph Co. plant die erneute Reorganisation ihrer wichtigsten Geschäftsbereiche in kleinere Einheiten. Nach Abschluß der Umgliederung wird AT&T aus 15 bis 25 Abteilungen bestehen, sagte Vice Chairman Randall Tobias. Die Einzelheiten werden erst noch ausgearbeitet.

AT&T verspricht sich von diesen Maßnahmen unter anderem eine Minimierung der internen Machtkämpfe über die Zuordnung von Kosten (beispielsweise für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten) und statt dessen eine verstärkte Konzentration auf den Vertrieb von Produkten. Ferner solle auf der unteren Führungsebene mehr Verantwortung für Gewinne und Verluste getragen werden. Streitigkeiten zwischen den Verantwortlichen darüber, welche Kosten welchem Produkt zuzurechnen seien, hätten die Leistungsfähigkeit von AT&T in den vergangenen fünf Jahren seit dein Spin-Off ihres Telefonbereichs behindert.

AT&T wird den Titel des Präsidenten in den fünf großen Betriebsgruppen eliminieren und diese in Abteilungen umgestalten. Die Verantwortungsbereiche von Robert M. Kavner, President der Data Systems Group, und E. Wayne Weeks, President der Network Systems Group, werden unverändert bleiben.

In der Öffentlichkeit könnte diese Reorganisation laut Tobias als eine Rückkehr zu früheren Strukturen erscheinen, als sich AT&T in die Bereiche AT&T Communications und AT&T Information Systems aufgeteilt hatte. Doch diese Struktur, die durch Bundesgesetz bedingt gewesen sei, hätte den Verantwortlichen nicht die komplette Kontrolle über die Produktkosten, den Absatz, die Entwicklung und die Herstellung gegeben. Mit der Neugliederung erhalte die untere Führungsebene mehr Verantwortung.