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17.08.2006

Der Leise, der viel aushält

Detlef Scholz
Comp-Mall bietet das lüfterlose Embedded-System "ECW-181B" in vier verschiedenen Leistungsklassen an. Der Anwender kann unterschiedliche CPUs wählen. Abmessungen und Anschlüsse bleiben unverändert.

Von Detlef Scholz

Die vier Leistungsstufen des Embedded-Modells "ECW181B" gliedern sich in zwei Einstiegs- und zwei Midrange-Klassen, jeweils in "low" und "high" unterteilt. Die niedrigste Stufe arbeitet mit dem AMD-Prozessor GX466, der mit 333 Megahertz taktet, das nächsthöhere System mit dem AMD Geode LX800 bei 500 MHz. Die beiden Midrange-PCs nutzen die VIA-Prozessoren Mark (800 MHz) beziehungsweise Luke (ein Gigahertz).

Der lüfterlose Betrieb des ECW-181B prädestiniert ihn für Einsätze in geräuschempfindlichen und/oder staubintensiven Umgebungen. Da der Rechner nur einen minimalen Wartungsaufwand erfordere, so Comp-Mall, eigne er sich beispielsweise auch als Bediener-Terminal in Industrieumgebungen. Die Kühlung erfolgt über einen Thermalblock und eine Heatpipe. Diese ist mechanisch mit der Gehäuserückwand verbunden, die Kühlrippen sind integriert.

Der Arbeitsspeicher des Rechners lässt sich auf bis zu 1 GB ausbauen. Er besteht aus 333/400 MHz schnellen SO-DIMM-Modulen in SDRAM-Technik. Zwei 2,5-zöllige Festplatten oder Flash-Disks sind im System integrierbar. Sie lassen sich über S-ATA ansteuern. Ein Sockel für Compact Flash II befindet sich geschützt hinter einer Abdeckung an der Unterseite des Gehäuses. Die Grafik-Controller unterstützen CRT (Röhrenbildschirm) und TTL/LVDS (Low Voltage Differential Signalling, Schnittstellenstandard für geringere Spannungspegel als 3,3 Volt), Zweikanalbetrieb ist möglich.

Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil oder als direkter Anschluss an eine Gleichstromquelle mit zwölf Volt oder alternativ 9 bis 36 V (beispielsweise für eine Batterie) durch einen Klinkenstecker oder an Schraubanschlüssen.

Anschlüsse vorne

Die wichtigsten Anschlüsse befinden sich auf der Frontseite: je zwei LAN- (ein Gigabit), USB-2.0- und serielle Ports (RS232) sowie VGA, Stromanschluss und Netzschalter. Die zwei Ethernet-Kanäle ermöglichen eine Trennung in Datenbereich (Sicherheitszone) und Produktionssteuerungsbereich. Auch Statusinformationen durch Power- und HDD-LEDs sind frontseitig angebracht. Eine Erweiterungsmöglichkeit, zum Beispiel für Feldbus-Karten, ist durch den Einsatz einer PC/104-Karte gegeben. Ihre I/O-Ports sind ebenfalls von vorn zugänglich. Als interne Anschlüsse hat der Hersteller AC97, zweimal PS/2, digitale I/Os sowie ein WDT (Watchdog-Timer) für programmierten Neustart integriert.

Das stabile Metallgehäuse ist für Stoßbelastungen bis zu 3G und Vibrationen nach MIL-STD-810F ausgelegt. Der Temperaturbereich reicht von 0 bis 40 Grad Celsius. Je nach Ausbau wiegt der Rechner zwischen 2,3 und 3,3 Kilogramm, die Abmessungen gibt Comp-Mall mit 178 x 230 x 60 Millimeter an.