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16.03.1990 - 

Apple will jetzt auch im Top-end mitmischen

Der Macintosh IIfx soll gegen die 486er antreten

MÜNCHEN (IDG) - Mit einem neuen Hochleistungs-Macintosh bietet die Apple Computer Inc. jetzt auch ein Gerät im oberen PC-Marktsegment an. Der IIfx-Mac soll besonders im Wettbewerb um lukrative US-Regierungsaufträge die Chancen für das Unternehmen verbessern.

Gegen leistungsfähige DOS-PCs mit Prozessoren vom Typ 80386 und 80486 sowie RISC-Workstations konnte Apple mit seinen zwar teuren, aber leistungsschwachen Macintosh-Rechnern in letzter Zeit wenig ausrichten. Folge: Aufträge gingen verloren, es kam zur größeren Entlassungen in den USA und Problemen beim amerikanischen Management. Großzügigste Abfindungen für entlassene Spitzenmanager lösten außerdem Unmut in der Belegschaft aus. Der Verlust eines Großauftrags der US-Luftwaffe (4000 Mac-Systeme) sorgte dann noch für zusätzliche Depression. Rechzeitig zur CeBIT und der National Computer Graphics Association Show in Anaheim/Kalifornien stellte Apple jetzt ein neues Spitzenmodell vor.

Der High-end-Macintosh IIfx, der im gleichen Gehäuse wie der Mac IIx untergebracht ist, basiert auf der neuesten und schnellsten Version des Prozessors 68030 von Motorola: Mit einer Taktfrequenz von 40 Megahertz, einem genauso schnell getakteten Koprozessor 68882, 512 Bytes ROM und 4 bis 8 MB RAM mit 32 Bytes Hochgeschwindigkeitscache übertrifft er die bisherigen Spitzenmodelle um das Doppelte. Das eingebaute 3 1/2-Zoll-Laufwerk liest Mac-, Apple-II- und MS-DOS-Disketten; als Festplatte kann man entweder eine 80 oder 160 MB-Platte wählen.

Auf der Mutterplatine befinden sich sechs 10-MHz-Nubus-Adapter und ein 40-MHz-Anschluß. Zwei spezielle Koprozessoren entlasten die CPU von allen I/O-Aufgaben, dazu zählen SCSI, Schnittstellen und der Apple-Desktop-Bus.

Außerdem stellte Apple die neue Betriebssystemversion 6.05, zwei Nubus-Video-Karten, Festplattenprodukte und diverse Software-Updates vor.