Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.10.2000 - 

Internet-Zugang via Handy oder Handheld

Der Markt für mobile Web-Dienste wächst vor allem durch Messaging

MÜNCHEN (CW) - Noch ist der Internet-Zugang über Web-fähige Handheld-Rechner und Mobiltelefone im Anfangsstadium - nur die "Early Adopters" nutzen derzeit drahtlose Internet-Dienste. Marktforscher prophezeien dem Bereich "Mobile Internet" jedoch eine rosige Zukunft.

Einer Studie der Cahners In-Stat Group zufolge wird die Zahl der mobilen Web-Anwender bis zum Jahr 2004 auf 1,3 Milliarden weltweit ansteigen. Auch die Marktforscher von Strategy Analytics sagen dem Sektor für Web-fähige Telefone und drahtlose Kleinrechner mit Internet-Zugang ein enormes Wachstum voraus. Nach ihren Angaben werden hier weltweit rund zehn Milliarden Dollar umgesetzt. In den kommenden fünf Jahren sollen es 73 Milliarden Dollar sein - nicht zuletzt dank des zunehmenden Preisverfalls bei den Endgeräten.

Treibende Kraft bei den mobilen Internet-Diensten ist laut Cahners In-Stat Group der Bereich Messaging: Derzeit verschickten rund 170 Millionen Anwender E-Mails über kabellose Geräte mit Internet-Zugang. Im vergangenen Jahr seien rund drei Milliarden Nachrichten vor allem über Handhelds und Organizer versandt worden. Die Marktforscher schätzen, dass diese Zahl innerhalb der nächsten vier Jahre auf 244 Milliarden steigen wird.

Andere Anwendungen für den mobilen Internet-Zugang - etwa Online-Shopping- und Unterhaltungsangebote, Finanzdienste mit Echtzeitfunktionen oder lokalisierte Services - werden sich allerdings nicht so schnell auf breiter Ebene durchsetzen, so die Experten. Denn neben der unzureichenden Infrastruktur und fehlenden Standards sind zentrale Fragen - beispielsweise zur Sicherheit beim Bezahlen im Netz - noch ungeklärt.