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17.08.1979 - 

Dipiomarbeit mit kommerziellem Nutzen:

Der Mikrocomputer ersetzt den Tutor

MÜNCHEN (CW) - Mikrocomputer erfreuen sich steigender Beliebtheit, auch bei Studenten, die ihre hilfreichen Qualitäten jetzt auch für ihre Abschlußarbeiten entdeckt haben. Zwei von, Absolventen der Fachhochschule München, kauften sich sogar Personal-Computer, um die Programme für ihre Arbeiten unabhängig testen zu können. Hier das Ergebnis ihrer Studien:

Arthur Krautbauer hatte das Thema "Programmentwicklung in Basic". Er wählte Programme aus dem kommerziellen Bereich aus und löste damit folgende Problemkreise:

* Berechnung des Abschreibungsprozentsatzes,

* Break even Point-Berechnung,

* Umsatzrentabilitätsberechnung,

* Liquiditätberechnung,

* Berechnung von Durchschnittswerten (einfaches und gewogenes arithmetisches Mittel),

* Berechnung des mathematischen Erwartungswertes als Entscheidungshilfe zur Bestimmung der Höhe des Kaufpreises,

* Programmierung von Entscheidungstabellen am Beispiel der Lagerbestandskontrolle.

Die Lösung von Aufgabenstellungen aus dem Studienschwerpunkt des Studenten mit Hilfe von Programmen ist selbstverständlich kein ungewöhnlicher Vorgang und in der Hochschulpraxis üblich. Unüblich ist jedoch, daß Studenten von einem Verfahren oder einem System, in diesem Falle also von einem Mikrocomputer, derart überzeugt sind, daß sie sich zur Erstellung der Programme selbst einen Computer kaufen.

Daß diese für Studenten ich unerhebliche Investition nicht umsost war, zeigt die Qualität der Programme, die in der Praxis sofort einsetzbar sind.

Die zweite Arbeit von Klaus Schreiner zum Thema "Kommerzielle Anwendung von Mikrocomputern" beschäftigt sind insbesondere mit folgenden Problemen.

* Rechnungsschreibung,

* Hypothekenfinanzierung,

* Bausparfinanzierung,

* Bausparfinanzierung einer Lebens versicherung.

Bei den Programmen Schreiners zeigte sich, wie begehrt Programme dieser Art sind. Für das Paket Bausparfinanzierung interessiert sich bereits eine Bausparkasse, die ihre Vertreter mit Mikrocomputern und diesem Programm ausstatten möchte.

Das Programm läuft folgendermaßen ab: Zuerst wird nach der Summe des abzuschließenden Bausparvertrages gefragt, anschließend ist die Laufzeit der

Rückzahlungen einzugeben. Dann können die Schuldzinsen abgefragt werden, nach deren Eingabe die Guthabezinsen automatisch berechnet werden. Zusätzlich müssen noch die Ansparsumme und der vermutliche Baubeginn des zükunftigen Eigentums eingegeben werden.

Danach zeigt das Programm am Bildschirm alle für diese Finanzierungsform relevanten Daten. Zum Beispiel, wie sich der Rückzahlungszeitraum verkürzen läßt, wie hoch die monatlichen Belastungen sind, wenn feste Tilgungsraten vereinbart sind oder auf welche Höhe das eingezahlte Guthaben durch Zinseszins angewachsen ist, wenn der zuteilungsreife Bausparvertrag nicht sofort abgebaut wurde.

Informationen: Arthur Krautbauer Adelheidstr 13, 8000 München 40, und Klaus Schreiner, Theresienstr 146, 8000 München 2