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27.04.1990

Der Nexte bitte

Steve Jobs war schon immer gut für die Presse - gleichgültig, ob er einen unwahrscheinlich starken Abgang bei Apple hatte oder seinen Next-Würfel vorstellte.

Was seinen schwarzen Unix-Rechner so furios starten ließ, war das scheinbar perfekte Komplett-Angebot, das man mit einem Next-Computer erwerben konnte. Jobs schien anderen Herstellern auch deshalb um Jahre voraus, weil er ein wiederbeschreibbares magnetooptisches Laufwerk in seinen Würfel integrierte.

Es ist etwas ruhiger geworden um den Computer- und Medienguru aus Kalifornien und seinen avantgardistischen Szene-Rechner. Dies liegt auch daran, daß die eingebaute Technologie nicht nur in die Zukunft weist.

Das von Canon fabrizierte wiederbeschreibende CD-Laufwerk wies derart langsame Zugriffszeiten auf, daß man sich bei der Next Inc. gezwungen sah, den Computer auch mit konventionellen Festplatten zu bestücken.

Optische Laufwerke haben den Nachteil, daß ihre Datentransferrate mit einem Mbit pro Sekunde sehr niedrig ausfällt. Für anpruchsvolle Speicheraufgaben kann man sie somit praktisch nicht verwenden.

Zudem sind wiederbeschreibbare CD-Laufwerke momentan in bezug auf den Preis noch unakzeptabel.

Mit der zu erwartenden Technologiefortschreibung und mehr Anbietern wird sich hier jedoch einiges ändern.

Ihre Stärke entwickeln sie überall da, wo hohe Speicherkapazität auf kleinstem Raum gefordert wird.

Man kann etwa an die Multimedia-Technologie denken. Auch als reines Backup-Medium eignen sie sich sehr. Der Anwender wartet deshalb auf die nexten Anbieter, denn Konkurrenz führt bekanntlich zu sinkenden Preisen. jm