Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.03.2015 - 

Marktforscher

Der PC-Markt in der CEE-Region schrumpft weiter

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Nach Berechnung der IDC ist der PC-Markt in der Region Zentral- und Osteuropa (CEE) 2014 um 14 Prozent geschrumpft.

18,55 Millionen PCs wurden einer Mitteilung zufolge 2014 in der CEE-Region verkauft. Der Markt ging damit im zweiten Jahr in Folge zurück. Als Ursache hat IDC Währungsschwankungen und wirtschaftliche Abschwächung im Osten der Region ausgemacht. Bei tragbaren Rechner fiel der Rückang mit 14,5 Prozent auf 11,92 Millionen Geräte noch deutlicher aus als bei Desktops, von denen mit 6,63 Millionen 12,9 Prozetn weniger verkauft wurden.

Foto: marcos81 - Fotolia.com

Von den 2014 in Zentral- und Osteuropa ausgelieferten PCs gingen 42,6 Prozent nach Russland, das die Marktentwicklung insgesamt entsprechend stark beeinflusste. Leider gab es in Russland genau so wie in der Ukraine und in Kasachstan einen zweitstelligen Rückgang beim PC-Absatz. Die deutliche Abwertung der dortigen nationalen Währungen, die Verschlechterung der makroökonomischen Bedingungen sowoe die politische Situation in der Ukraine hätten das Vertrauen von Verbrauchern und Firmen unterminiert, schreibt IDC.

Die Analystin Stefania Lorenz weist darauf hin, dass das PC-Geschäft im westlichen Teil der CEE-Region allerdings besser gelaufen sei. Unter anderem wegen günstiger Rechner mit Windows 8.1 mit Bing und dem Support-Ende für Windows XP seien die Auslieferungen in Polen, Tschechien und Rumänien gegenüber 2013 um acht, 19 und 24,5 Prozent gewachsen. Im Ranking der Hersteller konnte Lenovo seinen Spitzenplatz ausbauen, der Zweitplatzierte Hewlett-Packard hingegen musste Federn lassen. Für 2016 erwarten die Auguren eine Erholung des CEE-PC-Markts analog zur Entwicklung der makroökonomischen Faktoren.

Newsletter 'Fachhandel' bestellen!