Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.03.1994

Der Pfeifton geht floeten

D. Bachmann, Hannover: Bei der Arbeit mit schnellen Turbo-Modems haben wir laufend Geschwindigkeitsprobleme beim Remote-Control- Zugriff unter Windows. Wie sehen die richtigen Einstellungen aus, in welcher Datei stehen sie?

Die Redaktion: Die Eintraege sind abhaengig von einem Kommunikationstreiber, der unter Windows diese Geschwindigkeiten ermoeglicht.

Er sollte ueber Ihren Fachhaendler zu beziehen sein. Vielleicht ist er auch Bestandteil des Remote-Control-Programmes. Ansonsten gibt es bei den Modemspezialisten Treiber-Utilities, die den Standardtreiber von Windows ersetzen. Kingcom von OTC, Comm-Drv von WSC und TurboCom/2 von Pacific CommWare sind die gebraeuchlichsten Turbolader fuer die schnelle Kommunikation.

Netware-Zusaetze gesucht

G. Helmbrecht*, Radevormwald: Wir haben seit kurzem ein PC-Netz in unserer Firma, das auf Netware 3.12 basiert. Die Benutzer arbeiten dabei ausschliesslcih unter Windows. Wo sind die Windows-Dateien fuer die Wartungsarbeiten des Systemverwalters? Wie kann man die Druckernutzung (nach gedruckten Seiten) kostenmaessig auf den einzelnen Benutzer umrechnen, wenn teure Farbdrucker von der Queue bedient werden?

Die Redaktion: Auf beide Fragen muessen wir negativ antworten: Ihre Wuensche werden nicht von dieser Netware-Version abgedeckt. Jedoch gibt es Hilfsprogramme von Drittherstellern, die die Luecke fuellen. Netmagic von Netmagic Systems (C-Technologies, Fax: 061 03/37 37 40) bietet Windows-Ergaenzungen fuer Systemprogramme wie Syscon, Fconsole und Pconsole. Das deutsche Pcon von Spuelbeck & Partner (Fax: 073 07/50 73) gestattet die Abrechnung von Druckleistungen auf Nutzerebene. Das vor allem im Universitaetsbereich eingesetzte Programm ermoeglicht auch die Vergabe eines Papierlimits pro Benutzer fuer Semester- oder Projektarbeiten.

Welche Vorteile bietet EPP?

W. Balatscheck*, Donaueschingen: Im Zuge einer Neuanschaffung von Buero-PCs stellt sich fuer uns die Frage, welche Vorteile der erweiterte parallele Port (EPP) bietet. Lohnt sich der Einbau neuerer Multifunktionskarten in alte Geraete, und ist er ueberhaupt machbar?

Die Redaktion: Der EPP ist eine feine Sache, wenn es um die Ausgabe grosser Druckauftraege auf einem leistungsfaehigen Drucker mit EPP-Schnittstelle geht oder wenn die Daten auf einen Laptop mit EPP-Unterstuetzung uebertragen werden.

Vom Laptop aus lassen sich LAN-Adapter wie die von Xircom oder Accton einsetzen, die EPP unterstuetzen. Ansonsten steckt diese von den SCSI-Definitionen abgeleitete Technologie (IEEE 1284) noch in den Kinderschuhen. So fehlt es haeufig an Kabeln, die es mit der Nennleistung von 800 Kbit/s aufnehmen koennen, und parallele ODI- und NDIS-Treiber sind noch sehr wackelig.

In jedem Fall sollten Sie bei der Neuanschaffung EPP in Betracht ziehen. Fuer alte Geraete sind EPP-Ergaenzungen mit Preisen um 150 Mark zu teuer. Die bislang nur als ISA-Karten vorliegenden Erweiterungen arbeiten nicht in EISA-Systemen und benoetigen in der Regel den Interrupt 17.

X.400 oder Internet?

A. Sentner*, Pfaffenhofen: Wir wollen fuer unsere Kunden einen direkten Support per E-Mail aufbauen.

Unsere Kundschaft besteht europaweit aus kleineren Beratungsfirmen und selbstaendigen Consultants, die kommerzielle Systeme (vor allem AT&T, Compuserve, Genie, MCI, Telecom Gold) abonniert haben. Empfiehlt sich hier der Einsatz einer X.400-Loesung, oder ist die E-Mail ueber das Internet die empfehlenswertere Loesung? Welches ist die kostenguenstigere Variante?

Die Redaktion: Versuchen Sie, eine Liste aller Kundensysteme aufzustellen. In zwei Spalten sollten Sie die Erreichbarkeit dieser Systeme via X.400 und Internet festhalten. Von den erwaehnten Systemen ist zum Beispiel Genie nicht ueber X.400 zu erreichen, wohl aber ueber das Internet (username