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30.10.1998 - 

Neue Studie von Kienbaum untersucht Wirtschaftlichkeit

Der Rahmen muß stimmen: Telearbeit schafft mehr Produktivität

Noch setzen erst 15 Prozent der deutschen Firmen Telearbeit ein, weitere 27 Prozent denken über ihre Einführung nach. Das ergab die jüngste Studie der Kienbaum Unternehmensberatung in Gummersbach. Am stärksten beschäftigen sich Unternehmen der IT-Branche mit dem Thema: Die Hälfte aller geplanten Telearbeitsplätze entstammen dem Informationssektor.

Beim Thema Telearbeit kommen die Kienbaum-Berater Dirk Ewert und Klaus Teske in ihrer Modellrechnung zum Ergebnis, daß Unternehmen pro Telearbeiter im Jahr knapp 6000 Mark einsparen könnten. Dazu muß aber der Rahmen stimmen. Die Berater gehen davon aus, daß sich die Produktivität des Telearbeiters um mindestens zehn Prozent erhöht. So ist es ein Ziel, die Zeit vom Eingang des Auftrags bis zum abgeschlossenen Projekt zu verkürzen. Außerdem reduzieren sich Raum- wie Reisekosten, während die Ausgaben für Telekommunikation und IuK-Ausstattung leicht steigen. Ein entscheidender Faktor sind die Personalkosten. Unternehmen, die dank Telearbeit nicht mehr auf den regionalen Arbeitsmarkt angewiesen sind, können zum Beispiel auf Arbeitskräfte in strukturschwachen Gebieten zurückgreifen und so Lohnkosten senken. Weitere Einsparpotentiale machen die Berater aus, wenn die Krankheitstage zurückgehen oder die Mitarbeiter nach einem Erziehungsurlaub nicht mehr wiedereingegliedert werden müssen, da sie als Telearbeiter den Unternehmen erhalten bleiben.