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22.10.1999 - 

Jahr 2000/Umstellung im größten Krankenhaus Europas

"Der Rest ist Risiko"

CW-Bericht, Jan-Bernd Meyer Das Universitätsklinikum Charité in Berlin ist, spätestens, seit es vor vier Jahren mit dem Klinikum Virchow fusionierte, das größte Krankenhaus Europas. Für den IT-Verantwortlichen Holger Sasse bedeutet das viel Arbeit. Denn er ist verantwortlich dafür, daß am ersten Tag des Jahrs 2000 dieser durchtechnisierte Moloch funktioniert, als gebe es das Jahr-2000-Problem überhaupt nicht.

Da der Teufel bekanntlich im Detail steckt, steht Sasse mit seinem im Herbst 1998 gegründeten Jahr-2000-Projektteam vor einer echten herkulischen Aufgabe: Da hat er es zunächst mit 15 SAP-Großsystemen, rund 10000 Netzkomponenten, 100 Novell-, 50 NT- und 20 Unix-Servern sowie rund 5500 PCs und Workstations samt allen Software-Anwendungen zu tun.

Er muß aber eben nicht nur die DV im engeren Sinn auf ihre Y2K-Fitness überprüfen. In der Charité arbeitet das Personal zudem mit 50000 medizinisch-technischen Geräten, wovon 7000 verschiedene Typen sind. Zudem klingeln 12000 Telefone oder Faxgeräte. Außerdem müssen etwa 200 Aufzüge von den Mitarbeitern der Haustechnik auf ihre Jahr-2000-Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

Mit einem Wort: Eine Horroraufgabe, der sich Sasse und die Abgesandten aus den Bereichen Medizin-, Betriebs- und Haustechnik sowie der DV in der Jahr-2000-Projektgruppe gegenübersahen. Sasse ist verantwortlicher Leiter der Charité-IT, und "da die DV sowieso immer an allem schuld ist und damit natürlich auch an dem Y2K-Problem, wurde ich zum Koordinator der Projektgruppe ernannt", witzelt der Berliner.

Insbesondere für ein so riesiges Klinikum wie die Charité stellt sich bezüglich der Y2K-Vorbereitungen ein gravierendes Problem: Hier sind alle Computer und die medizinisch-technischen Geräte über rund 10 000 Netzkomponenten miteinander vernetzt. Sagt Sasse: "Ein Krankenhaus lebt heutzutage vom Fluß der Patientendaten."

Hinter aller Datenkommunikation steckt ein sehr komplexes Rechnernetz, und wenn "an irgendeiner Stelle im Krankenhaus ein System ausfällt oder ein Fehler passiert, dann wirkt sich das auch irgendwo anders aus".

Sasse nennt das Beispiel des Kardiologiesystems, mit dem auch ein Röntgengerät und ein Computertomograph verknüpft sein können. Die Kette vom medizinischen Gerät zum Computer, zum Rechnernetz und zum Verwaltungssystem bis hin zur Station ist lang, und der Arzt auf der Station muß sicher sein können, daß die Daten, die bei ihm ankommen, korrekt sind. Denn nur so kann er einen Patienten richtig behandeln, ihm die korrekte Medikation verabreichen.

Die Jahr-2000-Projektgruppe ist dem Klinikvorstand gegenüber verantwortlich, dem sie ständig über den Stand der Arbeiten Rapport erteilen muß. Bei den Vorbereitungen gingen die Leute aus der DV, dem Medizintechnik- sowie dem Haustechnikbereich davon aus, daß das Y2K-Problem nicht nur direkte Auswirkungen auf die Systeme in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich haben würde. Vielmehr war klar, daß davon auch die Materialwirtschaft betroffen sein würde, die die rechtzeitige Beschaffung von Medikamenten etc. regelt. Außerdem mußte die in einem Großkrankenhaus ohnehin vorhandene Notfallplanung um die spezielle Jahr-2000-Problematik ergänzt werden.

Gefahrenherde stecken in der Charité prinzipiell in jedem Gerät, das mit Strom betrieben wird und das ein Jahresdatum verarbeitet, das also steuert, regelt, sortiert etc. Wenn solch ein Steuerungssystem ausfällt, "können die Auswirkungen ziemlich schlimm sein", sagt der Y2K-Koordinator der Charité.

Um nun den riesigen Gerätepark in den Griff zu bekommen, haben Sasse und seine Leute zunächst Systemkategorien gebildet, nach denen die Untersuchung voranschritt. An erster Stelle stand die Prüfung aller Geräte, bei denen eine direkte Gefährdung der Patienten gegeben ist, sollten sie wegen eines Y2K-bedingten Schadens falsch oder gar nicht funktionieren. Ein Bestrahlungsgerät etwa, das wegen Fehlfunktionen die Strahlungsdosis erhöht, gehört beispielsweise zu den sogenannten patientengefährdenden Maschinen. Sasse sagt, von den insgesamt 50000 medizinisch-technischen Systemen, die sich in 7000 unterschiedliche Gerätetypen unterteilen, seien bei der Charité lediglich 50 bis maximal 100 zu den hochkritischen zu rechnen: "Und die haben wir natürlich sehr ausführlich getestet."

Zweite Priorität hatten sogenannte betriebserhaltende Systeme. Hierzu zählen klassischerweise die doppelt ausgelegten Notstrom-Dieselaggregate, aber auch Beatmungsgeräte und technische Gase.

In der Dringlichkeitsrangfolge an dritter Stelle standen all jene Systeme, mit deren Hilfe die patientenbezogene Dokumentation abgewickelt wird. Dazu gehört die Anamnese. Kann ein Arzt auf die Krankengeschichte eines Patienten nicht zurückgreifen, so hat dies zwar erhebliche Auswirkungen, lebensbedrohende Folgen resultieren hieraus zunächst aber nicht.

Natürlich ist es in einer so hochtechnisierten Einrichtung wie der Charité sehr schwierig, sichere Aussagen über den Y2K-Zustand der vielen tausend DV-, Medizintechnik- und Haustechnikgeräte zu treffen. "Wir konnten nicht sämtliche Systeme selbst überprüfen", sagt Sasse. Man habe also alle Hersteller und Lieferanten angeschrieben und sie um Auskunft bezüglich der Jahr-2000-Festigkeit ihrer Produkte gebeten. Die Anschreiben wurden mit Juristen abgestimmt, "denn im Zweifelsfall kann es bei uns ja zu hohen Regreßansprüchen kommen".

Bei 7000 unterschiedlichen Gerätetypen allein aus der Medizintechnik sei da ein recht reger Schriftverkehr aufgekommen. Sasse schränkt allerdings ein, daß man nicht für jedes einzelne dieser Geräte einen Brief verfaßt habe. Vielmehr berufe man sich auch auf zertifizierte Produktlisten von Medizintechnik-Geräteherstellern, in denen die Y2K-Sicherheit der Systeme vermerkt wurde.

Von der COMPUTERWOCHE angesprochen auf die bei weitem nicht immer vertrauenswürdigen Informationen der Hersteller konzediert Sasse, sein Haus müsse sich schon wegen der Menge von Maschinen, die bei der Charité zum Einsatz kommen, einfach auf die Herstellerangaben verlassen. Etwas lakonisch schiebt er nach: "Man spricht immer von Restrisiko. Ich sage dazu, der Rest ist Risiko."

Immerhin kann die Charité aber darauf verweisen, daß von allen kontaktierten Herstellern für Produkte aus der DV, der Medizin- sowie der Haustechnik rund 93 bis 95 Prozent geantwortet haben. Im Vergleich zu Erfahrungen aus anderen Krankenhäusern der Bundesrepublik ist dies ein extrem hoher Wert. Dieses Erfolgserlebnis mag damit zu erklären sein, daß es sich offensichtlich kein Hersteller und kein Lieferant mit einem so großen Kunden wie der Charité verderben will. Von den Firmen, die nicht geantwortet haben, existieren viele gar nicht mehr.

Die IT-Verantwortlichen des Berliner Klinikums mußten insgesamt 25 Server ausmustern, die den Jahr-2000-Fitneßtest nicht bestanden. Zudem stellten sich zehn Geräte für die Patientendokumentation als nicht Y2K-fest heraus. Rund vier Prozent aller medizintechnischen Geräte arbeiteten bezüglich des Datumsumstellungsproblems fehlerhaft. "Diese liegen aber nicht in den hohen Risikoklassen", sagt Sasse. Insgesamt, so der IT- und Jahr-2000-Verantwortliche der Charité, habe man zirka zehn Prozent kritische technische Systeme herausgepickt, "bei denen wir etwas machen mußten und dies auch getan haben".

Grundsätzlich wurde alle Medizintechnik getestet: "Man kann ja schließlich nicht jemanden statt fünf Minuten eine Stunde bestrahlen, weil der Steuerungsrechner nicht mehr funktioniert", nennt Sasse ein drastisches Beispiel. Im Medizintechnik-Bereich sei man seit über einen Jahr sehr intensiv dabei, sich Klarheit über die Jahr-2000-Festigkeit aller Systeme zu verschaffen. Bis zum heutigen Tag sei rund 95 Prozent aller Gerätschaft untersucht. "Nach unseren jetzigen Erkenntnissen glauben wir sagen zu können, auf der sicheren Seite zu sein. Wir haben keine großen Befürchtungen."

Wohl aufgrund der glaubwürdigen Darstellung der Jahr-2000-Vorbereitungen der Charité hat deren Versicherung sich überzeugen lassen, daß alles Menschenmögliche getan wurde, um den Y2K-Problem zu begegnen. Wie es scheint, werden alle Vertragswerke mit der Assekuranz Bestand haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit, wie der Verwaltungsdirektor einer Klinik im Bergischen Land der CW sagte. Seinem Krankenhaus kündigte die Versicherung wegen der Y2K-Problematik zum 31. Dezember 1999 die Verträge. Die neuen Policen werden erst am 1. Januar 2000 gültig.

Günstig für die Berliner mag sich ausgewirkt haben, daß auch Fragen der Energieversorgung und der Kommunikation bedacht wurden. "Wenn der Strom ausfällt, können wir die wichtigsten Bereiche im Krankenhaus zweieinhalb Wochen mit Strom versorgen", sagt Sasse. Man habe ausreichend Diesel gebunkert und die Diesel-Notstromaggregate - nicht nur wegen des Y2K-Problems - doppelt ausgelegt.

Viele Benutzer von Notstromaggregaten haben allerdings bei deren Test unter Vollast, also bei Unterstützung aller zu versorgender Gerätschaft, böse Überraschungen erlebt. Insbesondere Systeme, die mit Drehstrom arbeiten, hätten im Notstrombetrieb eine nicht geplante Pause eingelegt. Sasse pariert diesen Einwand mit der Aussage, bei der Charité werde der Notstromdiesel jeden Montag für ein bis zwei Stunden angeworfen. Zudem veranstalte man in den kommenden Wochen einen Langzeittest über acht Stunden.

Von elementarer Bedeutung für ein Krankenhaus ist die Fähigkeit, intern und nach draußen zu kommunizieren. Die bereits vorhandene Funktechnik werde wegen der Y2K-Problematik noch weiter ausgebaut. So bleibe man in Kontakt mit der Polizei und der Feuerwehr. "Sollte sowohl das Telefon und der Mobilfunk als auch der City-Ruf ausfallen", sagt Sasse, "dann haben wir zumindest noch Hol- und Bringdienste."

Zur Vorbereitung auf den Sprung über die kritische Datumsgrenze gehören bei der Charité auch alle Fragen, die sich mit den hausintern "Querschnittsaufgaben" genannten Problemen befassen. Hierzu zählt etwa die Lösung des Problems, was passieren muß, wenn gewisse Lieferanten das Berliner Großkrankenhaus nicht mehr versorgen können. In der Silvesternacht herrscht nicht nur in der Charité, sondern wohl in jedem Krankenhaus unfallchirurgischer Hochbetrieb. Diese Schwierigkeit verschärft sich dieses Jahr durch den zu erwartenden Boom sogenannter Millennium-Babys und durch die 1,5 Millionen Besucher, von denen Berlin überschwemmt werden dürfte. Deshalb war zu klären, ob die Charité mit allem, was man in einem Krankenhaus braucht, ausreichend ausgestattet ist.

Insofern gilt es dafür Sorge zu tragen, die Bevorratung der klinikinternen Apotheken entsprechend einzurichten. Es muß ferner gesichert sein, daß ausreichend Notfall-, Blutplasma- und Transplantationspräparate und solche für die Chirurgie, die Hämatologie und Onkologie auf Lager liegen. "Das Jahr-2000-Projektteam stellte deshalb Pläne zur Einlagerung von Produkten auf, um die ersten ein, zwei Wochen auf alle Fälle überstehen zu können", sagt Sasse. Mit den Mitarbeitern der Unfallchirurgie und den Rettungsstellen spiele man in diesen Wochen Notfallsituationen durch, wie sie sich aus der Y2K-Problematik ergeben könnten.

Vorbereitet ist die Charité auch bezüglich der Personalpräsenz in der Nacht der Nächte. Nicht nur für die Silvesternacht 1999/2000, sondern für mindestens eine Woche danach gilt in der Charité eine Urlaubssperre. Die hat der Verwaltungsdirektor für das gesamte Personal ausgesprochen, das direkt in die Patientenpflege und die Aufrechterhaltung der medizintechnischen Gerätschaft sowie der Haustechnik involviert ist.

Der Verwaltungsdirektor, so Sasse, habe den untergeordneten Direktoren zwar gesagt, sie könnten selber entscheiden, wer in Urlaub fahren dürfe. Wenn es aber wegen Y2K zu Zwischenfällen komme, dann werde er denjenigen persönlich und materiell zur Verantwortung ziehen, in deren Verantwortungsbereich das Problem aufgetreten sei.

Bei lebenserhaltenden Geräten wie Beatmungsgeräten müsse Personal für die manuelle Bedienung von Ersatzsystemen bereitstehen. Kleines Problem allerdings hierbei: Viele Ärzte und Pfleger wissen gar nicht mehr, wie gewisse händisch zu bedienende Geräte funktionieren. In der Regel verlassen sich alle auf die Technik.

Um die 10000 Angestellten der Charité über die Y2K-Vorbereitungen auf dem laufenden zu halten, hat Sasse mit seinen 50 IT-Mitarbeitern ein Intranet eingerichtet, in dem alle Informationen zum Jahr-2000-Problem abgerufen werden können. Darüber hinaus veröffentlicht das Klinikum für seine Patienten Informationsbroschüren. Außerdem hält die Charité in regelmäßigen Abständen Pressekonferenzen zum Y2K-Thema ab. "Da muß man aber ganz vorsichtig sein, was man sagt", erzählt Sasse. Sehr schnell formuliere die Presse eine negative Schlagzeile, und "dann sind alle Patienten wieder völlig verunsichert".

Man müsse mittlerweile sogar Anfragen aus Australien beantworten mit der Bitte um Auskunft, ob die Botschaftsangehörigen vom fünften Kontinent ohne Bedenken deutsche Krankenhäuser visitieren könnten. Für die Charité versichert Sasse: "Sie können."

Ein Problem treibt den Mann aber doch um, der schon seit 20 Jahren im größten Krankenhaus der ehemaligen DDR arbeitet. Die Frage nämlich, was eigentlich passiert, wenn nichts passiert. Wenn alle Y2K-Vorsichtsmaßnahmen zwar viel Geld gekostet haben, alles aber glattgeht und die Vorbereitungen scheinbar unnötig waren.

In der DV-Szene wird diese Problematik von den IT-Verantwortlichen oft scherzhaft als "Edeka"-Syndrom bezeichnet - Ende der Karriere. Passiert nichts, fliegt man raus, weil man unnötigerweise viel Geld für eine Sache verschleudert hat, die dem Unternehmen vordergründig keinen zählbaren Vorteil erbracht zu haben scheint. Kommt es zu Fehlern und Systemausfällen, wird man ohnehin entlassen.

Für Sasse existiert diese Zwickmühle nicht: In der Charité ständen Klinikvorstand und Projektteam gemeinsam zum Y2K-Vorbereitungsaufwand und den Kosten. Sasse: "Und wenn doch etwas passiert, sorgen wir gemeinsam dafür, daß kein Schaden entsteht..

Betriebstechnik

Was wurde im Bereich Betriebstechnik untersucht?

- Notstromaggregate,- Aufzüge,- Telefone und Faxgeräte,- Bereitstellung medizinischer Gase,- Warn- und Zutrittssysteme,- Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung,- Kastenfördersysteme, Rohrpost,- Mobilfunk und City-Ruf (Piepser),- Heizung,Lüftung,Kühlung,- Brandmelder und Feuerlöschsysteme.

Medizintechnik

Welche medizintechnischen Geräte wurden untersucht?

- Beatmungs- und Narkosetechnik,- Patienten-Monitoring (Blutdruck, EKG),- medizinische Großgeräte wie Computertomograph, MRT etc.,- Operationstechnik,- Steuerung der Laborautomaten,- Infusionstechnik,- Dialysegeräte,- Bestrahlungsgeräte.

Im Test

Welche DV-Systeme untersuchte die Charité?

- Verwaltungs- und Abrechnungssystem (SAP R/3),- medizinische Dokumentationssysteme (zentrale Datenbank, Stationsarbeitsplätze),- Codiersysteme für Diagnose und Prozeduren,- mehr als 50 medizinische Abteilungssysteme (Radiologie, Mikrobiologie etc.),- (Netz-)Betriebssysteme (Novell, NT, Windows, Unix),- Kommunikations-Server und Schnittstellen,- Netzinfrastruktur (hauptsächlich alle zirka 10000 aktiven Komponenten),- Datenbanksysteme (Oracle, Sybase),- ausgewählte PCs und Workstations.

Die Technik

Systemlandschaft:

- 15 SAP-Großrechner,- zirka 10000 Netzkomponenten,- zirka 50 medizinische Abteilungssysteme (radiologische-/Labor-Systeme etc.),- 100 Novell-Server,- 50 NT-Server,- 20 Unix-Server,- 5500 PCs und Workstations.

Medizinische und technische Systeme:- Zirka 50000 medizinisch-technische Geräte (7000 verschiedene Typen),- 12000 Telefone und Faxgeräte,- zirka 200 Aufzüge.

Medizinische Infrastruktur:- 2500 Betten,- 10000 Mitarbeiter,- 80000 stationäre Patienten pro Jahr,- mehrere 100000 ambulante Patienten pro Jahr.

Angeklickt

Die Charité ist nach der Fusion vor vier Jahren mit dem Westberliner Virchow Klinikum das größte europäische Krankenhaus. Solch ein komplexes, hochtechnisiertes Gebäude Jahr-2000-fest zu machen stellt eine extreme Herausforderung nicht nur an die DV, sondern auch an die Medizin- und Haustechnik dar. Der Y2K-Verantwortliche der Charité, Holger Sasse, sagt aber heute schon: "Alles klar für den Jahreswechsel. Wir haben keine Befürchtungen."