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17.12.2007 - 

Stimme aus dem Markt

Der SaaS-Markt wächst kräftig

Der Markt für "Software as a Service" (SaaS) beschäftigt immer mehr Unternehmen. Ihrer Studie zufolge befassen sich über 40 Prozent der Anwenderunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern aktiv mit alternativen Softwarebeschaffungsmodellen. Warum tun sie das?

Axel Oppermann: In der aktuellen Analyse der Experton Group wurden Strategien für die Beschaffung von Software untersucht. Beschaffungsmodelle, insbesondere solche, die skalierbar und wirtschaftlich vorteilhaft sind, stehen in der Gunst der Anwenderunternehmen zunehmend oben. Mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen beschäftigen sich mit Beschaffungsmodellen wie SaaS, Miete oder Leasing.

Zu welchem Zweck?

Oppermann: Der Softwareanteil an den IT-Gesamtausgaben steigt; je nach Branche und Anzahl der Mitarbeiter liegen die Ausgaben für Softwareprodukte zwischen 20 und 42 Prozent des gesamten IT-Budgets. Hinzu kommen wachsende Serviceausgaben. All dies führt dazu, dass Anwenderunternehmen nach Alternativen zum Kauf von On-Premise-Software suchen.

Was heißt das für Systemhäuser, für VARs?

Axel Oppermann ist Advisor beim Marktforscher Experton Group.
Axel Oppermann ist Advisor beim Marktforscher Experton Group.

Oppermann: Der indirekte Kanal sollte sich unbedingt mit SaaS beschäftigen und versuchen, seinen Kunden das Thema nahezubringen. Nach aktuellen Schätzungen der Experton Group liegen die jährlichen Wachstumsraten dieses Marktes bei zirka 30 Prozent und damit deutlich über den meisten anderen IT-Segmenten. Immer mehr Anwender wählen eine Kombination der unterschiedlichen Modelle. Sicher, On-Premise-Lizenzen werden auch in naher Zukunft dominieren. Doch auf der Short-List der geschäftlichen Kunden werden sich immer mehr Leasing- sowie klassische Mietmodelle und insbesondere vermehrt Software-Service-Modelle befinden. WL