Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

31.05.2005

Der Server-Markt floriert weiter

IBM führt, aber Hewlett-Packard und Dell holen auf, während Sun verliert.

Der weltweite Server-Markt ist weiterhin in Fahrt, auch wenn die Wachstumszahlen nicht mehr ganz so gut sind wie im letzten Jahr. Dies sind die Ergebnisse eine Studie von Gartner für das erste Quartal 2005. In diesem verzeichneten die Marktforscher ein Absatzwachstum von 4,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Unverändert ist IBM mit einem Anteil von 29,8 Prozent Marktführer, hat aber 0,8 Punkte abgeben müssen. Hewlett-Packard und Dell holen auf. HP baute seine Position auf 28,1 Prozent aus, während sich Dell auf 10,8 Prozent Marktanteil und den dritten Platz verbesserte. Den verlor Sun, dessen Marktanteil auf 9,5 Prozent schmolz.

Sun verliert im Unix-Markt

Uneinheitlich zeigt sich das Bild bei den Risc-basierenden Unix-Servern, die zunehmend der Konkurrenz von Rechnern nach der x86-Architektur mit Linux ausgesetzt sind. Zu leiden hat insbesondere Sun, das 6,6 Prozentpunkte verlor und in diesem Segment mit 27,8 Prozent Marktanteil nicht mehr den ersten, sondern nur noch den dritten Rang einnimmt. HP bleibt mit 28,7 Prozent Anteil (minus 0,7 Prozent) auf Platz zwei. Aber IBM macht zwölf Punkte gut und springt mit 30,3 Prozent auf den Spitzenrang im Unix-Server-Markt. In absoluten Zahlen kommen Big Blue, HP und Sun in diesem Marktsegment auf 1,23, 1,27 beziehungsweise 1,13 Milliarden Dollar Umsätze im ersten Quartal 2005.

Von den Servern nach der x86-Architektur (zum Beispiel mit Intels Xeon- oder AMDs Opteron-CPUs) verkaufte HP im ersten Quartal dieses Jahres 498 000 Einheiten. Das reichte für Platz eins. Auf den Plätzen folgen Dell und IBM mit 402000 beziehungsweise 183000 Einheiten. Die drei Erstplatzierten schafften alle mehr als das durchschnittliche Marktwachstum von 9,4 Prozent. In diesem ansonsten von vielen kleineren Anbietern gekennzeichneten Marktsegment kam Sun, das hier noch nicht so lange mit Opteron-basierenden Servern auftritt, auf ein Prozent Anteil - immerhin schon Platz sieben.

Eine Besonderheit ist der Markt für Blade-Server, dessen Volumen sich innerhalb eines Jahres im ersten Quartal 2005 auf 426 Millionen Dollar verdoppelte. IBM baute seine Spitzenposition mit einem Umsatzwachstum von 170 Prozent auf einen Marktanteil von 36,3 Prozent aus. Die auf den Plätzen zwei bis vier folgenden Konkurrenten HP, Sun und Dell verloren allesamt Anteile.

AMD stößt an Grenzen

Im Segment der Server mit sowohl 32- als auch 64-Bit-fähigen Prozessoren hat AMD den mit der Opteron-CPU eingeleiteten Coup nicht fortsetzen können. Vielmehr fand sich Intels 64-Bit-Xeon in 797 000 Servern, die im ersten Quartal dieses Jahres ausgeliefert wurden. AMDs Opteron hingegen war in 92 000 Rechnern eingebaut. Der "ewige Zweite" im Chipmarkt hat seinen Marktanteil im x86-Server-Segment von 5,4 Prozent im letzten Quartal 2004 nur noch leicht auf 5,7 Prozent steigern können. Damit ist AMD weit entfernt vom erklärten Ziel, bis Ende 2005 auf zwölf Prozent Marktanteil zu kommen. (ls)