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22.10.1993

Der Server von Netpower nutzt Mips-CPU und NT

SUNNYVALE (cw) - Der New- comer bei den Workstation-Herstellern, Netpower Inc., stellte als erstes Geraet einen Windows-NT-Server vor, der mit RISC-Chips arbeitet.

Vermarktet werden soll der Server zusammen mit der Microsoft Corp., die auch schon als Betatester fuer das Geraet auftrat. Als Zielgruppe will man anfangs die NT-Software-Entwickler und den CAD-Markt angehen.

Die Netpower-Maschine arbeitet mit dem R4400-Chip von Mips - diese Architektur wurde nicht zuletzt deshalb gewaehlt, weil Silicon Graphics zusammen mit der Stanford University und Venture- Kapitalgebern zu den Gruendungsvaetern von Netpower gehoert. Als Taktfrequenzen bietet man 50, 67 oder 75 Megahertz an, die Preise bewegen sich zwischen 5000 und 17000 Dollar.

Zukuenftig will Ed Frank, der Entwicklungschef von Netpower, der zuvor bei Sun an der Entwicklung der Sparcstation 10 beteiligt war, den neuen Server als NT-Rechner mit Unix-Faehigkeiten positionieren. Die Maschine soll Unix-Applikationen unter X-Window dann ebenso verarbeiten koennen, so dass der Anwender sowohl NT- als auch Unix-Software auf einem Bildschirm habe. Die naechste Generation der Rechner soll ausserdem Suns Network File Server (NFS) fuer den File-Austausch zwischen NT und Unix unterstuetzen und als Client fuer Novells Netware-Server auftreten.