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31.03.2000 - 

Kommentar

Der Ton macht die Musik

Da erstellen die DV-Verantwortlichen in den Banken langfristige Roadmaps. Sie überlegen, welche Rechner eingesetzt werden sollen. Und dann: Über Nacht sind die mühsam erarbeiteten Pläne keinen Pfifferling mehr wert. So geschehen im Falle Eurex. Die Deutsche Börse streicht völlig unerwartet den Support für IBM- und Compaq-Plattformen. Jetzt würde man eigentlich erwarten, dass die Deutsche Börse AG diesen Schritt vernünftig erklärt und ihren Kunden genügend Zeit gibt. Pustekuchen. In bester deutscher Beamtenmentalität wird den betroffenen Bankhäusern dieser Beschluss per Fax mitgeteilt. Tenor: Das ist halt so. Basta! Und Zeit für den Umstieg gibt es sowieso nicht. Begriffe wie Dienstleistungsgedanke und Kundenfreundlichkeit scheinen Fremdworte in Börsenkreisen zu sein. Die oberen Börsenherren können sich diese Arroganz offenbar leisten. Da die Banken nicht auf das Eurex-Geschäft verzichten können und die Börse mit Eurex ein Monopol auf die notwendige elektronische Handelsplattform hält, müssen die Anwender die bittere Pille wohl oder übel schlucken. Aber der Ton verbittert und verärgert die Anwender. Bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen in den Banken genug Rückgrat besitzen und den Börsenchefs in Frankfurt ein passendes Echo zurückschicken. ba