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30.01.1987

Der US-Markt zeigt sich aufgeschlossener

Der "Online"-Absatz von Informationen durch Betreiber von elektronischen Datenbanken wird in den USA immer mehr zum Milliardengeschäft. Marktforschungsunternehmen prognostizieren der Branche für die nächsten Jahre eine steile und stetige Aufwärtsentwicklung der Umsätze. Dabei kann davon ausgegangen werden, daß die Zahl der elektronischen Informationsanbieter weiter ansteigt, wenn auch nicht so stark wie in den letzten Jahren.

1978 lagen die "Online"-Umsätze in den USA bei erst 470 Millionen Dollar. Bis heute hat sich der jährliche Verkaufswert fast vervierfacht. Das New Yorker Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan Inc. (F&S) schätzt, daß 1986 Informationen von elektronischen US-Datenbanken für insgesamt 2,2 Milliarden Dollar abgesetzt werden. In einer zweibändigen Marktstudie mit dem Titel "Online Database Systems Market in The U.S.", wird ein Anstieg der Umsätze bis 1990 auf zirka 4,2 Milliarden Dollar prognostiziert. Dies entspricht einem durchschnittlichen Jahreszuwachs von 18 Prozent.

Die F&S-Prognose deckt sich weitgehend mit den Schätzungen von International Resource Development Inc. (IRD), einer Marktforschungs- und Consultingfirma aus Norwalk (Connecticut). IRD veranschlagt in einer eigenen Untersuchung den "Online"-Absatz für 1986 auf 1,9 Milliarden Dollar und prognostiziert bis 1990 eine mehr als 100prozentige Steigerung der Verkäufe. Eine Voraussetzung dafür ist laut IRD allerdings, daß die Kosten für Hardware, Software, Peripherieausrüstungen und Serviceleistungen weiter fallen.

Im amerikanischen "Online"-Geschäft sind derzeit zirka 900 Firmen tätig, die zusammen 2900 Datenbanken betreiben. Die Zahl der Datenbanken dürfte nach Ansicht von Beobachtern weiter ansteigen, allerdings nicht mehr mit derartig hohen Zuwachsraten wie in der Vergangenheit.

Weiterhin, so heißt es, sei jedoch mit guten Verdienstchancen auch für kleine innovative Neueinsteiger zu rechnen. Was für manche Unternehmen besonders interessant sein dürfte: F&S weist in seiner Studie nach, daß die Kosten der elektronischen Informationsübertragung für die einzelne US-Firma mittlerweile bereits niedriger sind als der traditionelle Weg über den Postversand von gedrucktem Informationsmaterial.