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09.07.1976

Der Verwaltungsrat der Ing. C. Olivetti & Co., S.p.A. (...), ernannte Professor (...) Visentini zum Präsidenten der Gesellschaft. Visentini, der bereits von 1964 bis 1974 dieses Amt bekleidete, war zwischenzeitlich (von November 1974 bis Februar 1976

Der Verwaltungsrat der Ing. C. Olivetti & Co., S.p.A. (...), ernannte Professor (...) Visentini zum Präsidenten der Gesellschaft. Visentini, der bereits von 1964 bis 1974 dieses Amt bekleidete, war zwischenzeitlich (von November 1974 bis Februar 1976) Finanzminister im Kabinett Moro. Zum Vizepräsidenten des Unternehmens wurde Dr. Robert Olivetti gewählt.

Änderungen in der Führungsspitze gab es bei der deutschen Wang Laboratories GmbH, Frankfurt. Han van de Ven, der bisheriges General-Manager, wird in Zukunft als Direktor für Nord- und Westeuropa in Brüssel tätig sein.

Neuer "General" für die Bundesrepublik, Österreich in West-Berlin ist seit 1. Juli (...)mann Schmidt (37). Der Maschinenbauingenieur war seit 1973 "oberster" Wang-Verkäufer in Deutschland. Sein fachliches Wissen holte sich Schmidt unter anderem in Frankreich als Ingenieur bei der staatlichen Energieversorgung sowie in der chemischen Industrie auf dem Gebiet Steuer- und Regelungstechnik.

Zu seinem Lebenswerk gemacht hat Professor Dr. Günther Pflug, seit Anfang des Jahres Leiter der Deutschen Bibliothek in Frankfurt, die Neuorganisation des Bibliothekswesens. Der studierte Philosoph und Mathematiker will das Büchereiwesen mit Hilfe der Datenverarbeitung modernisieren. Mit ungeheurer Energie (das Wochenende besteht auch aus Arbeitstagen) widmet er sich der Schaffung neuer Organisationsstrukturen. In Frankfurt, wo alle auf dem deutschen Mark erschienenen Bände archiviert werden, will er den Anfang machen: "Es wäre ganz falsch, alles beim alten zu lassen und nur an ein paar Stellen die Menschen durch Computer zu ersetzen." Über die Komplexität der Neuorganisation ist sich der sportlich wirkende Mittfünfziger im klaren: "Wenn das 50 Jahre dauert, geht es schnell." Das größte Problem ist für Pflug der Mensch: "Die Mitarbeiter kann man doch nicht wie Schachfiguren herumschieben. Das sind Menschen, die man mit einbeziehen muß." Froh ist der passionierte Opernfreund schon, wenn er bei Ende seiner Amtszeit in 13 Jahren die Grundlage für, die Neuentwicklung geschaffen hat.

Bayerns Ministerpräsident Dr. Alfons Goppel konnte in seiner Eigenschaft als Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes eine Spende in Empfang nehmen, die die Einsatzbereitschaft der Münchner BRK-Zentrale erhöhen soll: Karl-Heinz Ashauer, Vorstandsmitglied der Standard Electric Lorenz und Leiter der SEL-Unternehmensgruppe Private Nachrichten- und Datensysteme, übergab Goppel das 1000. Gerät aus der Serienfertigung des SEL-Fernschreibers LO 2000. Ashauer betonte, daß Rettungsorganisationen wie das Rote Kreuz mit den modernsten Geräten ausgerüstet sein müssen, wenn sie ihre Aufgaben optimal erfüllen sollen. Da Bayern insbesondere auch durch die hier eingesetzten Notrufabfrageanlagen NORUMAT (SEL) als vorbildlich für die Vereinheitlichung von Rettungs- und Notrufdiensten gelte, habe SEL, so Ashauer, bewußt das BRK für diese Spende ausgewählt.