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25.03.1977

Der Vorsitzende der Berliner CDU, Peter Lorenz, hat die Berlin-Beauftragten westdeutscher Unternehmen gebeten, sich für Berlin als bevorzugten Standort überregionaler Datenzentren einzusetzten. Lorenz weist darauf hin, daß nach dem Informations- und Doku

Der Vorsitzende der Berliner CDU, Peter Lorenz, hat die Berlin-Beauftragten westdeutscher Unternehmen gebeten, sich für Berlin als bevorzugten Standort überregionaler Datenzentren einzusetzten. Lorenz weist darauf hin, daß nach dem Informations- und Dokumentationsprogramm (IuD) der Bundesregierung 16 Fachinformationssysteme, davon 4 in Berlin, eingerichtet werden sollen. Er sorgt sich darum, daß die Entscheidung für den Berliner Standort immer noch nicht endgültig gefallen sei, während die Standortfrage der bundesdeutschen Zentren in den meisten Fällen bereits geklärt sei. Energisch hat sich der CDU-Politiker gegen den Einwand gewandt, eine notwendige Benutzernähe der Datenzentren, die Sicherheit und Geheimhaltung, sprächen gegen den Standort Berlin.

Albert Bodemer, Inhaber einer kleinen Silberwarenfabrik mit 30 Mitarbeitern nahe der badisch-schwebischen Grenze - eines Kleinbetriebes, der bis Anfang ?77 fern jeder Datenverarbeitung seinen Profit machte -, bekam einen Computer geschenkt: Ein System A5/20, Hauptgewinn einer Umfrage-Aktion der Deutschen Olivetti, an der sich etwa 3000 Klein- und Mittelbetriebe beteiligt hatten.

Seit Anfang des Jahres werden nun Finanz- und Lohnbuchhaltung, Fakturierung und Betriebsabrechnung der Silberschmiede schrittweise auf EDV umgestellt.

Die Becher, Vasen, Schalen und Bestecke jedoch entstehen weiterhin in Handarbeit: Sie werden gehämmert, getrieben, geschabt, ziseliert, graviert, geschliffen und poliert.