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31.10.1997 - 

Verkehrsleittechnik gilt bereits als Boom-Markt

Der VW-Konzern gründet eine eigene Tochter für Telematik

Anläßlich des kürzlich zu Ende gegangenen Telematikkongresses "Intelligent Transport Systems" (ITS) gab der Wolfsburger Automobilhersteller bekannt, wie er sich für den erwarteten Telematikboom (siehe Kasten) rüstet: Bis zum Jahr 2000 will er rund 35 Millionen Mark in die Gedas Telematics GmbH investieren.

Das in Gründung befindliche Unternehmen wird über ein Stammkapital von acht Millionen Mark verfügen. 90 Prozent der Unternehmensanteile sollen in den Händen der VW-Tochter Gedas GmbH liegen, ein Zehntel übernimmt die Berliner Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV), an der der Golf-Hersteller ebenfalls mit 50 Prozent beteiligt ist.

In der Startphase wird das neue Unternehmen 40 Mitarbeiter beschäftigen. Bis zur Jahrtausendwende plant der designierte Geschäftsführer Rainer Paulsen, mindestens 20 Millionen Mark per annum umzusetzen und die Belegschaft entsprechend aufzustocken.

Gedas Telematics wird zu dem Zweck ins Leben gerufen, Dienstleistungen rund um die Verkehrsleittechnik zu entwickeln, zu betreiben und zu vermarkten. Die Angebotspalette soll von der Beratung über das Projekt-Management und die Systemintegration bis zur Kommunikation, Fahrzeugelektronik und Informationstechnik reichen. Neben konventionellen Datenbank-Tools und GUI-Werkzeugen ist der Einsatz von Fuzzy-Technologie und neuronalen Netzen geplant.

Als potentielle Kundschaft hat Paulsen nicht nur den Individualverkehr, sondern auch den öffentlichen Personen- und Nahverkehr im Visier. Folglich will sich Gedas Telematics zusätzlich zu Stauinformationen, dynamischer Zielführung und aktueller Touristikinformationen sowie Flotten-Management auch mit dem Thema Routen- und Fahrtzeitplanung bei Bussen und Bahnen beschäftigen.