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23.10.1998 - 

Interview

"Der wahre Feind heißt Microsoft"

CW: Wie sehen Sie die Entwicklungschancen für Embedded-Datenbanken?

Harris: Von Bedeutung ist diese Technik für portable Systeme und Anwendungen, bei denen die Datenbank absolut wartungsfrei funktionieren muß. Das gilt insbesondere für Kleingeräte wie Palmtop-Rechner oder Handys.

CW: Dieser Markt hat sich noch nicht richtig etabliert ...

Harris: Stimmt schon. Geräte wie der "Palm Pilot" sind zwar gute Terminplaner, aber nicht unbedingt gute Rechner. Andererseits ist Windows CE irgend etwas zwischen Programmier-Schnittstelle und einem Betriebssystem. Allerdings läßt sich bereits ein Trend erkennen, daß beide Techniken vor allem für vertikale Anwendungen interessant werden.

CW: Trotz der Unreife dieses Marktes haben Sie schon viel Konkurrenz. Selbst Oracle und Sybase haben hier Ambitionen.

Harris: Das bestätigt uns, daß wir uns für einen interessanten Markt entschieden haben. Aber durch unsere Btrieve-Erfahrung

haben wir hier einen großen Vorsprung. Mit Oracle haben wir ein strategisches Abkommen, weil wir klar in verschiedenen Märkten agieren. Zusammengetan haben wir uns, um Microsoft möglichst wenig Chancen im Datenbankgeschäft zu lassen.

CW: Gibt es wirklich keine Überschneidungen zwischen "Oracle Lite" und Ihrem "Pervasive SQL"?

Harris: Ein wenig. Aber wir sind uns mit Oracle einig, daß der wahre Feind Microsoft heißt. Wenn diese Firma den Datenbankbereich dominiert, dann gibt es für alle Seiten weniger Auswahl und weniger Innovation.

CW:Wünschen Sie sich, daß Microsoft den laufenden Monopolprozeß verliert?

Harris: Hier streiten zwei Seelen in meiner Brust. Microsoft steht für alles, was sich ein Unternehmen an Erfolg erträumt. Es war schnell, aggressiv und kundenorientiert.